Elektrobusse auf der Autobahn mit freundlichen Hinweisschildern im Heck… Foto: Schreiber

Vom niederländsichen Deurne mit einem Stopp zum Nachladen in Bonn und Frankfurt fuhren die Ebusco 2.2 bis nach Nürnberg, um hier die NAcht zu verbringen und nachgeladen zu werden. Foto: omnibus.news

Um 22:38 Uhr ein letzter Blick auf das Display der Ladestation, ddann war hieß es “Gute Nacht”. Foto: omnibus.news

Nach dem Frühstück startete die letzte Etappe der Überführungsfahrt von Nürnberg nach Bad Tölz. Foto: omnibus.news

Die letzte Etappe mit knapp 250 Kilometern der Überführungsfahrt werden die neuen Elektrobusse heute ab 10 Uhr in Angriff nehmen. Die vier roten Ebusco 2.2 für die DB Regio Bus werden dabei wieder über die Autobahn fahren, bevor sie dann gegen Mittag in Bad Tölz eintreffen werden. Gestern Abend gingen die Ebusco 2.2 nach ihrer Ankunft in Nürnberg gleich an die “Steckdose”, um 22:28 Uhr waren schon wieder 39 % der Batterien mit Energie geladen. Dann war es aber wirklich an der Zeit, sich von den Busse zu trennen und die Nachruhe zu genießen. Gleich mehrere Leser der omnibus.news wollten wissen und fragten per E-Mail nach, wie denn ein Elektrobus auf der Autobahn fahren können? Rein rechtlich kein Problem, denn zugelassen für die Autobahn sind “nur Kraftfahrzeuge, die die Mindestgeschwindigkeit von 61 km/h bauartbedingt erreichen können – und zwar auch dann, wenn sie tatsächlich langsamer fahren”, wie den gesetzlichen Regelungen zu entnehmen ist. Mit knapp 80 km/h sind die Ebusco 2.2 im Durchschnitt über die Autobahn gefahren. Und um die Verkehrsteilnehmer auf die “Höchstgeschwindigkeit” aufmerksam zu machen, klebten zwei Zettel mit der Aufschrift “Sorry” und “Max 80” in der Heckscheibe. Die Ebusco 2.2 fielen nicht auf, weil sie einen batterieelektrischen Antrieb haben, sondern deshalb, weil sie mit dem markanten Rot optisch sofort wahrgenommen werden. Und natürlich auch deshalb, weil aktuell Omnibusse coronabedingt auf der Autobahn zur Zeit nicht mehr zu sehen sind. Ein aufmerksamer Leser der omnibus.news fragte nach, was denn das für ein kleiner roter Omnibus sei, der auf dem 2. Foto in der Meldung von gestern durch die Scheiben der neuen Ebusco für die DB RegioBus zu sehen wäre. Dies hat wiederum ein anderer Leser der omnibus.news in seiner E-Mail beantwortet, der wissen wollte, ob der rote Kleinbus, den er am zusammen bei der Überführungsfahrt auf der Autobahn entdeckt habe und der unweigerlich den Elektrobussen folge, so etwas wie der Besenwagen bei Radrennen wäre? Auch das lässt sich schnell beantworten: Der rote Kleinbus gehört zum Fuhrpark der DB RegioBus Regionalverkehr Oberbayern, denn die acht Fahrer, die die vier neuen Elektrobusse nach Bad Tölz überführen, mussten ja auch erst einmal ins niederländische Deurne kommen… (Ebusco/omnibus.news/Sr)

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