Nach einem Reisebus hat Solaris nun zwei Elektrobusse zu einer mobilen Blutspende-Station umgebaut. Foto: Solaris

Solaris hat das erste rein elektrisch angetriebene Blutspende-Mobil auf Basis eines Urbino 8,9 LE electric während der Feierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestags des Bestehens des Regionalen Blutspende- und Hämotherapiezentrums RCKiK in Kattowitz ausgeliefert. Diesem Spezialeinsatzfahrzeug folgt noch ein zweites mit gleicher Ausstattung. Das Blutspendemobil, das von außen an einen Standardbus erinnert, wurde im Innern an die Anforderungen der Blutentnahme und -aufbewahrung entsprechend angepasst: Zwei spezielle Blutentnahmesesseln, ein Arztzimmer, eine Rezeption und eine kleine gastronomische Ecke füllen den ehemaligen Fahrgastraum aus. Darüber hinaus wurden im Fahrzeug u.a. Rollos und Außenmarkisen wie auch die LED-Beleuchtung montiert. Für die Blutspender gibt es einen klimatisierten Raum, kostenloses WLAN und USB-Anschlüsse an den Sesseln, sodass das Verweilen in den Augen des RCKiK so angenehm wie möglich sein kann. Das Elektro-Blutspendemobil wurde so entwickelt und gebaut, dass Blutspendeaktionen ohne Schwierigkeiten in der Stadt, in Einkaufshäusern oder auch Sporthallen durchgeführt werden können, d. h. an solchen Orten, für die die Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb nicht unbedingt geeignet sind. Der Bus ist mit dem elektrischen Motor mit einer Leistung von 160 kW und Batterien mit einer Kapazität von 160 kWh ausgestattet. Auch bei der eingeschalteten Heizung oder Klimaanlage – wie auch bei allen eingeschalteten Bordgeräten – arbeitet Bus völlig emissionsfrei. Der bei Solaris in Bolechowo hergestellte knapp 9 Meter lange Solaris Urbino electric erfüllt alle Standards und Vorschriften, die für Blutspendestationen gelten. Er ermöglicht auch eine ferngesteuerte Datenübertragung in das computergestützte Blutbanksystem. Die Zusammenarbeit von Solaris mit dem Regionalen Blutspende- und Hämotherapiezentrum besteht schon seit über 20 Jahren. Das erste in Bolechowo hergestellte Spezialeinsatzfahrzeug – ein Blutspendemobil auf Basis eines Reisebusses – verließ das Produktionswerk bereits im Jahr 1996.

Der Innenraum würden den Bedürfnissen einer Blutspendestation angepasst, WLAN und USB-Anschlüsse runden die Ausstattung ab. Foto: Solaris

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