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Volvo Bus hat einen Imagefilm zum dynamischen Lenksystems Volvo Dynamic Steering (VDS) online gestellt. Wenn ein Hersteller eine Innovation anpreist, dann wird dies meist nur im werblichen Sinne verstanden. Anders bei den Schweden, die sich nicht scheuten, ihr Dynamic Steering auch wissenschaftlich belegen zu lassen. Busfahrer sitzen viele Stunden täglich hinter dem Lenkrad und leiden daher oft an Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich sowie in der Armmuskulatur. Um die Gefahr arbeitsbedingter Beeinträchtigungen zu verringern, hat die Volvo Bus Corporation im vergangenen Jahr das dynamische Lenksystem Volvo Dynamic Steering (VDS) in den Volvo- Reisebussen eingeführt. Dieses System verringert den erforderlichen Kraftaufwand beim Lenken eines Busses erheblich und bewirkt ein stabileres Fahrverhalten. In der Studie, die vom schwedischen Straßen- und Verkehrsforschungsinstitut VTI durchgeführt wurde, ist die Muskelbelastung beim Fahren von Bussen mit und ohne VDS untersucht worden. In den Tests wurde bei 20 Busfahrern und Busfahrerinnen die Aktivität in den verschiedenen Muskelgruppen beim Abbiegen nach links und rechts, in Kreisverkehren und bei Geradeausfahrt gemessen. Bei der Auswertung der Ergebnisse hat VTI genau festgehalten, in welchem Umfang die beteiligten Busfahrer und Busfahrerinnen von diesem Assistenzsystem profitieren konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Muskelbelastung durch VDS im Durchschnitt um 20 bis 30 Prozent reduziert wird. Bei bestimmten Fahrmanövern beträgt die Entlastung sogar bis zu 70 Prozent. „Es besteht kein Zweifel daran, dass dieses System die Arbeitsumgebung des Fahrers deutlich verbessert. Viele Fahrer und Fahrerinnen leiden unter Gelenk- und Muskelschmerzen und profitieren eindeutig von einem solchen System“, so Dr. Anna Anund, Dozentin und Leiterin der Forschung in der Abteilung für Straßenzulassungen beim VTI. Die Studie zeigt auch, dass die weiblichen Fahrer eines Busses, die beim Lenken eines Busses in der Regel mehr Muskelkraft als ihre männlichen Kollegen aufwenden müssen, von VDS im gleichen Maß profitieren wie die männlichen Busfahrer. Nach Beendigung der Tests erklärten alle 20 Fahrer und Fahrerinnen in ihren Abschlussberichten, dass sie enorme Verbesserungen durch den Einsatz des VDS- Systems bei ihrer täglichen Arbeit erfahren würden und von den Vorteilen des VDS- Systems voll und ganz überzeugt seien. Sie betonten auch, dass Muskelschmerzen – vor allem im Bereich der Schultermuskulatur – durch VDS erheblich verringert werden können. „Je länger die Tests dauerten, umso positiver standen die Fahrer und Fahrerinnen dem System gegenüber. Als Endergebnis konnte von uns festgehalten werden, dass sie dieses System unbedingt haben wollen“, so Dr. Anna Anund. Die Tatsache, dass VDS in zunehmendem Maß auch von den Volvo-Omnibuskunden nachgefragt wird, spiegelt sich in den Verkaufszahlen wider. Ein Jahr nach der Einführung des Systems im Reisebusbereich sind heute mehr als die Hälfte aller in Europa verkauften Volvo-Reisebusse mit VDS ausgestattet. Ab Herbst 2017 steht das VDS-System auch für die Stadt- und Überlandbusse von Volvo zur Verfügung (Volvo 7900 und Volvo 8900). „Die VTI-Studie bestätigt die positiven Auswirkungen von Volvo Dynamic Steering für Busfahrer und Busfahrerinnen, und zwar sowohl im Fernreise- als auch im Stadtverkehr. Mit der Einführung von VDS in unseren Stadt- und Überlandbussen werden künftig noch viel mehr Fahrer in die Lage versetzt, enge Kurvenfahrten, das Durchfahren von Kreisverkehren und andere anspruchsvolle Lenkmanöver weitaus sicherer und entspannter durchzuführen“, meint Ergonomieexpertin Maria Gink Lövgren von der Volvo Bus Corporation. Fazit: Insgesamt gestaltet VDS die Arbeit am Omnibus-Lenkrad deutlich angenehmer und komfortabler.

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