Fiat bietet jetzt auch eigene Minibusse in der Ducato-Baureihe an. Foto: Fiat

Wer sich in Deutschland für einen acht- oder neunsitzigen Klein- oder Minibus interessiert, hat neben dem VW Bulli und vielleicht auch Crafter natürlich den Mercedes-Benz Sprinter auf dem Schirm –  manche mögen noch an den Mercedes-Benz Viano denken. Der Ducato von Fiat hingegen ist kaum bekannt. Seit Anfang der 80er Jahre gibt es italienische Klein- und Minibusse, los ging es mit dem Typ 280/290, der von 1981 bis 1994 gebaut wurde. Jetzt bietet Fiat in der Baureihe Ducato wieder einen neuen hauseigenen Minibus an: Der italienische Transporter bietet Platz für 13 oder 16 Passagiere, plus Platz für den Fahrer. Die Kleinbusse sind jeweils mit einem Hochdach ausgestattet, der Radstand beträgt gut vier Meter, das zulässige Gesamtgewicht beträgt jeweils 4,25 Tonnen. Außerdem stehen zwei Turbodiesel-Triebwerke mit 96 kW / 130 PS oder 110 kW / 150 PS Leistung, die beide die Euro-6-Norm erfüllen, zur Auswahl. In Kürze will Fiat auch noch einen Dreiliter-Vierzylinder mit 136 PS, der mit Erdgas (CNG) betrieben wird, anbieten. Die Sitzplätze für Passagiere sind im Ducato Minibus auf vier bzw. fünf Reihen verteilt. Bei der 5er-Variante ist die letzte Sitzreihe für eine Vergrößerung des Laderaums herausnehmbar. Zur Serienausstattung gehören die Verkleidung an Seite und Decke, die heizbare Heckscheibe, die Vorverkabelung für Aufbauhersteller, der Zuheizer von Webasto sowie eine Zusatzheizung für den Passagierraum, Reifendrucksensoren und eine seitliche Trittstufe. Zusätzlich ohne Aufpreis (außer Modellversion Basis) bestellbar ist eine Klimaanlage für den Fahrgastraum sowie eine manuelle Klimaanlage vorne. für die Passagiere und eine Trittstufe am seitlichen Eingang. Mittels zweier Ausstattungspakete können zudem verstell- bzw. neigbare Fahrgastsitze, eine Überkopfablage, zahlreiche USB-Ladestationen und das Infotainmentsystem Uconnect mit Navigation, Rückfahrkamera und Tempomat geordert werden. Die Preise liegen je nach Ausstattung und Modell zwischen 35 900 Euro und 49 500 Euro (netto). Auf Wunsch steht eine verglaste Basisversion ohne Inneneinrichtung hinter der Fahrerkabine zur Verfügung, die beispielsweise behindertengerecht ausgebaut werden kann. Das Basisfahrzeug ist nach N1 homologiert.

Schon in den 90er Jahren gab es vom Ducato einen Minibus. Foto: Fiat

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