Jens Tmiich, Head of Design, Solaris auf der Busworld 2019. Foto: Schreiber

Auf der Busworld in Brüssel war Jens Timmich, der seit Jahren das Design der Solaris-Busse und -Bahnen verantwortet, mit offenen Augen unterwegs, um die Neuheiten der Branche und natürlich auch des Wettbewerbs zu sichten. Gleich zwei neue Omnibusse haben dabei sein Interesse geweckt: Der Yutong U12 sei erfrischend und zeige ein polarisierendes Design im Exterieur. Es habe einen hohen Wiedererkennungswert mit Identitätspotential für die Marke, so Timmich auf der Busworld zu omnibus.news. Allerdings, jetzt kommt natürlich auch ein “Aber…”: Der Designer sieht ein großes Fragezeichen, ob diese DNA auf andere Produktreihen abstrahlen kann? Und: Kann es so zu einer stärkeren Koordinierung des Markendesigns kommen? Voll des Lobes ist er für das Interieur, es sei schön und habe eine erkennbare Intention, klar und aufgeräumt, in allen Bereichen durchgehaltene Detailqualität. Der zweite Omnibus, der Jens Timmich fazinierte, ist der Aptis von Alstom. Hierzu merkt der Kreative an, dass die Überarbeitung des Aptis ist gelungen sei. “Es gibt im Detail und Finish immer noch viel, was man diskutieren kann, mich beeindruckt aber immer noch der Wille zu einem sehr signifikanten Ansatz,” so Timmich. Und weiter: Solche Fahrzeuge öffnen die Wahrnehmung wie Buskonzepte konfiguriert sein können und das sei sehr positiv für die Branche!

Yutong will mit dem Elektrobus U12 den europäischen Markt erobern. Foto: Schreiber

Das erste Serienfahrzeug des Aptis feierte auf der Busworld 2019 in Brüssel seine Premiere. Foto: Busworld

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