Gebrauchte Omnibusse der DB RegioBus werden für ein eigenes Portal online versteigert. Foto: Screenshot omnibus.news

Fast alle Omnibus-Hersteller haben einen hauseigenen Gebrauchtbushandel, die Deutsche Bahn für ihre DB RegioBus-Sparte auch. Doch statt auf das klassische Gespräch zwischen Händler und Kunden setzt die Deutsche Bahn beim Verkauf gebrauchter Omnibusse auf der Höhe der Zeit die digitalen Medien und verkauft über Ausschreibungen an den Höchstbietenden. Innovative Tools wie ein automatischer Biet-Assistent oder eine Hot-Bid-Phase, die bei Online-Auktionen üblich ist, machen das Mitbieten komfortabel, wie es in einer entsprechenden Meldung der DB-Gebrauchtbusbörse heißt. Im Frühjahr 2013 wurde mit dem Gebrauchtbusportal eine Plattform ins Leben gerufen, um die gebrauchten Fahrzeuge des großen Fuhrparks der regionalen Busgesellschaften der DB Regio AG zu vermarkten. Entsprechend groß sei das Angebot gebrauchter Busse groß und wechsele regelmäßig, wie die Verantwortlichen versichern. Sie empfehlen Interessenten von Gebrauchtbussen die Online-Seite regelmäßig zu besuchen. Am heutigen Tag stehen beispielsweise neun Omnibusse in der Auktion bereit. Registrierte Kunden erhalten einen täglichen Newsletter, der sie über neue und bald endende Ausschreibungen informiert. Unter dem Menüpunkt ‘Fahrzeuge suchen’ werden die Omnibusse aufgelistet und im Rahmen von Ausschreibungen zum Kauf angeboten. Um Spaßbieter auszuschließen, nutzt die Deutsche Bahn für die Gebrauchtbusbörse die Partnerseite AUTOonline, auf die die Omnibusse zum Kauf angeboten. Voraussetzung für die Teilnahme an Ausschreibungen ist eine Registrierung als Bieter. Mitbieten können nur unbeschränkt geschäftsfähige natürliche und juristische Personen, die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Ausgeschlossen sind Verbraucher im Sinne von § 13 BGB. Spätestens bei der Anmeldung und den fälligen Gebühren werden Spaßbieter keine Freude mehr haben… (Deutsche Bahn/DB RegioBus/PM/Schreiber)

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