Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing hat die Schirmherrschaft über die Verkehrssicherheitsinitiative namens Busstop übernommen. Foto: BDO; Montage: omnibus.news

Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing hat jetzt  in Anwesenheit der Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmen (BDO) offiziell die traditionelle Schirmherrschaft über die Verkehrssicherheitsinitiative namens Busstop übernommen, die der BDO ins Leben gerufen hat.
Auch wenn die Verkehrserziehung fester Bestandteil der Bildung in der Grundschule ist, es kann nie genug Unterstützer und Initiativen geben, um angehenden Verkehrsteilnehmern in der Welt der Mobilität zu helfen. Zumal bundesweit immer mehr qualifizierte Lehrer fehlen, weil die Politik nicht genug in die Bildung investiert.
Ziel der Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung in der Grundschule ist es, die Schüler zu selbstständigen, sicheren, umweltbewussten und nachhaltig handelnden Verkehrsteilnehmern zu erziehen. Wenn aber Lehrer fehlen und Unterrichtsstunden ausfallen, gibt es mitunter auch keine Verkehrserziehung!

Mit der Initiative unterstützt der BDO in Zusammenarbeit mit seinen Landesverbänden und Partnern bereits seit vielen Jahren die Mobilitätserziehung von Schülern in Deutschland und bietet umfangreiche Informationen zum Thema „Bus und Sicherheit“.

Als neuer Schirmherr von “Busstop” hatte Dr. Volker Wissing neben BDO-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard auch eine Grundschulklasse der Anne-Frank-Schule aus Berlin in das Bundesministerium für Digitales und Verkehr eingeladen.

In einer Fragestunde tauschten sich die Grundschülerinnen und Grundschüler mit dem Gastgeber über deren Erfahrungen auf dem Schulweg und Ideen für den Verkehr der Zukunft aus. Dabei sprach sich Bundesminister Dr. Wissing gemeinsam mit bdo-Hauptgeschäftsführerin Leonard dafür aus, dass das notwendige Bewusstsein der Schulkinder für Gefahrensituationen weiter geschärft werden muss.

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Eine mobile Gesellschaft braucht einen sicheren Straßenverkehr. Vor allem die Sicherheit von Kindern liegt mir sehr am Herzen. Deshalb ist es besonders wichtig, Kinder für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Wir wollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen beitragen und fördern neben eigenen Maßnahmen zusätzlich Projekte und Aktionen. Die Initiative Busstop hat das Ziel, Kindern zu helfen, sich im Straßenverkehr zurechtzufinden und zur Verbesserung der Schulwegsicherheit beizutragen.“

Christiane Leonard sagte im Rahmen der Veranstaltung: „Der Schutz von Kindern, als den schwächsten Verkehrsteilnehmenden, ist zentraler Schwerpunkt der Busstop-Mobilitätserziehung und wichtig für den möglichst sicheren Schulweg. Das Wissen über das richtige Verhalten im Straßenverkehr stellt einen wichtigen Baustein zur Verbesserung der Schulwegsicherheit von Kindern dar.“

Kinder sollten, entsprechend ihrer Entwicklung, so viel Bewegungsspielraum wie möglich gewährt werden. Die Initiative des BDO leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Schulwegsicherheit. Außerdem steht die Mobilitätserziehung unter pädagogisch-didaktischen Gesichtspunkten mit aktuellen und umfangreichen Informationen zum Thema „Schule und Bus“ im Mittelpunkt des Engagements, wie der BDO mitteilt.
Dafür gibt es reichlich Material, auf den im Zusammenhang mit der Initiative kostenlos zur Verfügung gestellten Stundenplänen, die zum Schuljahresanfang von den Mitgliedern des BDO abgefragt werden können, sind auf der Rückseite die „10 Regeln für den sicheren Schulweg mit dem Bus” abgedruckt.
Mobilität ist in unserer Zeit ein Stück Lebensqualität und eine wichtige Voraussetzung für beruflichen Erfolg, wie der BDO erklärt. Mobilitätserziehung ist daher ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Selbständigkeit von Kindern! Das muss Schule machen und möglichst viele Nachahmer finden, die sich in diesem Bereich einbringen. (BDO/PM/Sr)
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