MAN ist im Zeichen der Verkehrssicherheit unterwegs: mehr als 300 Schüler haben bereits an der Aktion in Süddeutschland teilgenommen. Foto: MAN

Den Straßenverkehr so sicher wie möglich zu gestalten ist eines der Hauptanliegen von MAN Truck & Bus. Dabei setzt der Hersteller auf innovative Technik ebenso wie auf Weiterbildung und Schulung von Fahrern, Passagieren, Radfahrern und Fußgängern. Im Fokus der neuesten Aktion stehen die jüngsten Verkehrsteilnehmer: Um sie bestmöglich auf den Straßenverkehr vorzubereiten, besuchen Verkehrswacht-Experten gemeinsam mit Trainern des Schulungsanbieters MAN ProfiDrive zahlreiche Grundschulen in Bayern. „Wir zeigen den Kindern, worauf sie beim Busfahren achten müssen und wie sie sich verhalten sollten, um sicher ans Ziel zu kommen“, skizziert Manfred Raubold, Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Bayern. Damit die Kinder praxisnah lernen, worauf es ankommt, ist ein Lion’s Intercity mit auf Tour. „So können die Schüler üben, wie man auf den Bus wartet, sich richtig anstellt, was es zu beachten gibt, wenn der Bus an der Haltestelle ankommt, worauf sie beim Ein- und Aussteigen aufpassen sollten, wie man sich im Bus verhält und wie man mit Schulranzen richtig sitzt“, sagt Raubold und ergänzt: „Darüber hinaus demonstrieren wir den Kindern mit Hilfe einer orangenen Dreiecksplane, wie groß der Tote Winkel eines Busses ist. Es ist wichtig, dass die Schüler selbst erkennen und erleben, wie eingeschränkt die Sichtbarkeit des Fahrers ist.“ Den Kindern wird zudem veranschaulicht, wie schwer ein Busreifen ist und was bei einer Gefahrenbremsung passieren kann. Im Oktober und November waren die Verkehrssicherheitsexperten in zahlreichen Grundschulen in Süddeutschland – unter anderem in Pilsting, Friedberg und Affing – zu Gast und haben über 300 Kinder von der ersten bis zur dritten Klasse geschult. „Die Aktion ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für MAN besonders. Es ist beeindruckend, wie aufmerksam bereits die Erstklässler verfolgen, was wir ihnen sagen und zeigen, und auch das Gelernte sofort umsetzen. Wir sind überzeugt, dass wir so einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit unserer Kinder leisten können“, meint Heinz Kiess, Leiter Produktmarketing Bus bei MAN Truck & Bus, und ergänzt: „Unser Wunsch ist es, so viele Schüler wie möglich zu erreichen. Die weitere Tourplanung hängt natürlich auch von der aktuellen Corona-Entwicklung ab.“ Unterstützt wird der Nutzfahrzeughersteller von Mitarbeitern der Verkehrswachten vor Ort. Sie führen die Verkehrserziehung durch. MAN stellt Fahrzeug und Fahrer. „Wir arbeiten hier sehr eng mit MAN ProfiDrive zusammen. Die Trainer unseres Schulungsanbieters verfügen über langjährige Erfahrung in diesem Bereich“, so Kiess. Im Anschluss an die Verkehrserziehung der Kinder besteht die Möglichkeit, den umliegenden Busunternehmern den MAN Lion’s Intercity vorzustellen. Die Organisatoren der Verkehrsaktion haben sich bewusst dafür entschieden, den Überlandbus mit auf Tour zu nehmen, da dieser häufig im Schulbusverkehr eingesetzt wird und sich zudem für Stadt-, Überland- und gelegentliche Reiseeinsätze eignet. Zudem ist er mit vielfältigen Assistenz- und Sicherheitssystemen ausgestattet – wie dem aktiv warnenden Abbiegeassistenten mit Fußgängererkennung. „Leider kommt es aufgrund des Toten Winkels immer wieder zu Abbiegeunfällen. Mit unseren innovativen Systemen wollen wir einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit, speziell auch im Kreuzungsbereich leisten“, betont Kiess. Hierfür überwachen eine Frontkamera sowie Kameras auf einer oder auf beiden Seiten des Fahrzeugs jederzeit den Verkehr und sorgen dafür, dass der Fahrer in gefährlichen Abbiegesituationen deutlich entlastet wird. Die aktive Warnung vor Gefahrensituationen und drohenden Kollisionen erfolgt optisch durch zwei im Sichtfeld des Fahrers verbaute Displays sowie akustisch durch ein Warnsignal. Zusätzlich erhöhen die modernen Fahr- und Abbiegeassistenz-Systeme die Sicherheit, indem sie Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer im Toten Winkel zuverlässig erkennen und aktiv auf die Gefahrensituation hinweisen. „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer weiter zu erhöhen, das treibt uns an und um. Deshalb stecken wir all unsere Erfahrung und Expertise auch maßgeblich in die Entwicklung innovativer Assistenzsysteme“, resümiert Kiess. (MAN/PM/Sr)

Teilen auf: