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Hans Bachmair (Iveco Bus), Ralph Boos, Andreas Haller (Iveco Bus), Manuel Stieler und Christian Boos bei der Übernahme der beiden Crossway-Busse am Iveco-Standort in Gersthofen. Foto: Iveco

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Typisch LE: Im Vorderwagen niederflurig, im Heckbereich ganz klassisch mit überbautem Motorbereich. Foto: Iveco

Zwei weitere Crossway Low-Entry werden künftig auf MVV-Regionalbuslinien (Münchener Verkehrs-und Tarif-Verbund) unterwegs sein. Die Entscheidung für die neuen Busse fiel auch, weil man im Landkreis München und Freising mit diesem Fahrzeugtyp bereits gute Erfahrungen gemacht hat. „Mehr Komfort im Nahverkehr“ heißt es bei den beiden Bussen, die das Unternehmen Boos-Bus GmbH am Iveco Bus-Standort in Gersthofen übernommen hat. Es sind zwei Iveco Crossway in der Low-Entry-Variante, die das bayerische Busunternehmen künftig im Linienverkehr im Landkreis Freising einsetzen wird. Boos-Bus fährt dort im Auftrag des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV), weshalb die beiden Busse die typischen MVV-Farben weiß, blau und grün haben und in der MVV-spezifischen Ausführung, etwa bezüglich Position der Haltewunschtaster oder bei den hochauflösenden Fahrtzielanzeigen vorfahren. Die beiden Busse haben echte Komfortmerkmale: So bieten die beiden Low-Entry-Fahrzeuge in der Überlandbestuhlung eine hohe Lehne, so dass die Fahrgäste auch bei längeren Fahrten an Bord der Iveco-Busse bequem sitzen. Für einen hohen Fahrgastkomfort sorgen auch die LED-Beleuchtung und die getönten Scheiben, die eine angenehme Atmosphäre im Innern schaffen. Damit im Bus immer die richtige Temperatur herrscht, hat man die beiden Crossway mit Dachklimaanlage und Deckenheizung ausgestattet. Im Bus finden 85 Fahrgäste Platz, es gibt 45 Sitz- und 40 Stehplätze, für Kinderwagen oder Rollstühle ist ausreichend Freifläche vorhanden. Die Busse verfügen über eine Kneeling-Funktion sowie eine ausklappbare Rampe für den Transport von Rollstühlen. Apropos Barrierefreiheit: die 20 Haltewunschtaster im Bus sind mit Blindenschrift. Nicht nur die Fahrgäste können sich über jede Menge Komfort freuen, auch die Busfahrer finden in den neuen Crossway-Bussen einen ausgesprochen komfortablen Arbeitsplatz vor. Der Fahrer sitzt bequem auf einem Sitz von Isringhausen, dazu verfügt der Fahrerarbeitsplatz über eine eigne Klimaanlage, kann also separat beheizt und belüftet werden. Zudem ist der Boden am Fahrerplatz beheizt. Eine elektrische Sonnenblende  ist ein weiterer Pluspunkt in Sachen Komfort. Von hier aus steuert der Fahrer den 12 Meter langen Low-Entry-Bus, der von einem 265 kW (360 PS) starken Motor angetrieben wird. Beim Motor setzt Iveco Bus auf seine Hi-SCR Technologie, die zur Abgaskonditionierung ausschließlich SCR (Selective Catalytic Reduction) ohne Abgasrückführung und aktiver Filterregeneration durch Kraftstoffeinspritzung in den Abgastrakt nutzt. Diese Technik kommt daher ohne eine exotherme Reaktion aus: um den Filter freizuhalten, kann der Betreiber bei seinen Bussen auf ein ganz einfaches Procedere vertrauen. Erzwungene Standzeiten unter lästiger Rauchentwicklung zum Filterfreibrennen entfallen. Ein Automatik-Getriebe von Voith komplettiert die Ausstattung. Es ist ein stimmiges Gesamtpaket, für das sich Boos-Bus bei den beiden Neufahrzeugen entschieden hat. Diese Entscheidung fiel auch nicht von ungefähr, denn bei Boos-Bus hat man mit dem Crossway Low-Entry schon gute Erfahrungen gemacht. Im November 2014 hatte man bereits drei Fahrzeuge dieses Typs gekauft, die seither auf der MVV-Regionalbuslinie 693, die von Kammerberg nach Lohhof führt, eingesetzt werden. Zuverlässig seien die Fahrzeuge, sagt Ralph Boos bei der Übernahme der zwei neuen Crossway zufrieden und betont auch die Wirtschaftlichkeit der Busse. Letzteres sei natürlich bei Ausschreibungen besonders wichtig. Mit dem Crossway Low-Entry habe sich Iveco da sehr gut positioniert, sagt Ralph Boos und freut sich auf den Einsatz der beiden Neufahrzeuge.

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