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Citroen U23 mit Besset-Aufbau aus der Hachette-Sammelserie. Foto: van Unen

Citroen U23 mit Besset-Aufbau aus der Hachette-Sammelserie. Foto: van Unen

In den 1930er Jahren war die französische Marke Citroen bei den leichten und mittelschweren Nutzfahrzeugen auch deshalb der Marktführer, weil man nach wie vor die Philosophie von André Citroen beherzigte: einfache, robuste, standardisierte Fahrzeuge, die im Unterhalt preiswert waren. So wurde 1935 auch der neue Leicht-LKW Typ 23 konzipiert. Das vorhandene Fahrgestell wurde einfach verstärkt und verlängert, so dass es auch als Bus für 14-20 Fahrgästen verwendet werden konnte. Die Motorhaube erinnerte nicht zufällig an den legendären PKW der Baureihe 11CV, die in Deutschland besser als „Gangster-Limousine“ bekannt war. Unter der Haube werkelte der gleiche 4-Zylinder Benzinmotor mit 1,9 Liter Hubraum und 40 PS wie im Bus… Trotz seiner schwachen Motorleistung war der U23 ein großer Erfolg. Er wurde nach dem Krieg unverändert weitergebaut und von unzähligen Aufbauherstellern karossiert. 1953 bekam der U23 eine neue Kabine und Motorhaube, doch unter dem Blech blieb alles auf dem Stand der 30er Jahre. Diese einfachen und robusten Midibusse fanden ihren Einsatz auf schwach frequentierten Überlandlinien bis in die 70er Jahre. Eine besonders elegante Version des U23 wurde jetzt von IXO für den Hachette Verlag und dessen Sammelserie Autobus et Autocars du Monde hergestellt. Die Karosserie des Modellbus-Vorbildes stammt von Joseph Besset, bekannt als Konstrukteur des ersten selbsttragenden Reisebusses in Europa – auch ein Isobloc war schon Teil der Sammelserie. Der Modellbus Citroen/Besset ist ab sofort beim Modellbusmarkt in Oberammergau erhältlich.

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