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Rietze hat einen der in Oldenburg eingesetzten Mercedes-Benz Citaro NGT mit Vollwerbung maßstabsgerecht verkleinert. Foto: Rietze

Die Stadt Oldenburg und die für den Nahverkehr zuständige Verkehr und Wasser GmbH (VWG) haben im Oktober letzten Jahres den kompletten Omnibusbetrieb auf Erdgasantrieb umgestellt. Mit der In­dienststellung von zehn Mercedes-Benz-Citaro NGT (Natural Gas Technology) wurde der letzte Schritt der Umstellung des Fuhrparks vollzogen worden. Jetzt legt Rietze im kleinen Maßstab nach: Mit der Auslieferung 04.2017 ist der Oldenburger Erdgasbus an den Fachhandel ausgeliefert worden. Wie das große Vorbild trägt auch die Miniatur die Vollwerbung, mit der die VWG die Vervollständigung des Erdgas-Fuhrparks kommuniziert. Und alle Piktogramme und Details bis hin zum Kennzeichen sinfd maßstabsgerecht verkleinert und detailliert umgesetzt worden. Mit der Umstellung des kompletten Omnibus-Fuhrparks auf Erdgas spart die Stadt Oldenburg rund 9.500 Tonnen CO2 jährlich ein. Michael Emschermann, Geschäftsführer der VWG: „Einsteigen und sauber abfahren, so lautet unser Motto für die Umstellung auf die neue Erdgasflotte. Denn gegenüber mit Dieselkraftstoff betriebenen Fahrzeugen reduzieren wir CO2 und zusätzlich noch die Stickstoffoxidemissionen. Schwefeldioxid und Rußpartikel werden praktisch vollständig vermieden, damit fahren Oldenburgs Busse schon heute in die Zukunft.“ Der Erdgasmotor Mercedes-Benz M 936 G ist ein stehend eingebauter Reihensechszylinder und kann als monovalenter Motor mit komprimiertem Erd- oder Biogas betrieben werden. Er leistet 222 kW (302 PS) bei 2000/min und erreicht sein maximales Drehmoment von 1.200 Nm konstant zwischen 1200 und 1600/min. Die CO2-Emissionen des Mercedes-Benz Erdgasmotors liegen bis zu zehn Prozent unter denen eines Dieselmotors. Mit Verwendung von Bio-Erdgas wird diese CO2-Bilanz nochmals attraktiver, dann fährt der Erdgasbus nahezu CO2-neutral. Der Citaro NGT unterschreitet die Euro VI Abgasgrenzwerte damit zum Teil erheblich. Durch den Einsatz von Bioerdgas als Treibstoff für die Linienbusse trägt das Unternehmen aktiv zum Klimaschutz der Stadt Oldenburg bei. Für die Herstellung des Bio-Erdgases werden landwirtschaftliche Reststoffe genutzt.

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