Das Foto zeigt Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation (3. von rechts), mit den Bürgermeistern Eric Garcetti (Los Angeles), Honorable Wong (Hongkong), Miguel Ángel Mancera (Mexiko-Stadt), Anne Hidalgo (Paris) und Eduardo Paes (Rio de Janeiro) bei der Gipfelkonferenz 2016 der Bürgermeister aus den C40-Städten in Mexiko-Stadt (von links nach rechts). Foto: Volvo

Das Foto zeigt Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation (3. von rechts), mit den Bürgermeistern Eric Garcetti (Los Angeles), Honorable Wong (Hongkong), Miguel Ángel Mancera (Mexiko-Stadt), Anne Hidalgo (Paris) und Eduardo Paes (Rio de Janeiro) bei der Gipfelkonferenz 2016 der Bürgermeister aus den C40-Städten in Mexiko-Stadt (von links nach rechts). Foto: Volvo

Vom 30. November bis 2. Dezember 2016 fand in Mexiko-Stadt die Gipfelkonferenz 2016 der Bürgermeister aus den C40-Städten statt. Der „C40 Mayors Summit“ lenkt große internationale Aufmerksamkeit auf die weltweit steigenden Anforderungen an attraktive Personenbeförderung und effiziente ÖPNV-Systeme. Die Volvo Bus Corporation rückt den Nutzen der Elektromobilität ins Rampenlicht. Nahezu zeitgleich hat die Volvo Bus Corporation in Rio de Janeiro den größten Bus der Welt vorgestellt. Bei der historischen Gipfelkonferenz der Bürgermeister aus den C40-Städten treffen sich derzeit die Stadtoberhäupter aus aller Welt in Mexiko, um über die künftige Verringerung der CO2-Emissionen zu diskutieren. Die Verschmutzung der Außenluft ist heute die Haupttodesursache in der Welt. Es wird erwartet, dass sich die Todesrate durch Luftverschmutzung verdoppeln wird, bedingt durch den Anstieg der Bevölkerungszahl in den Städten und die Zunahme der Kraftfahrzeuge weltweit, deren Zahl sich bis zum Jahr 2050 voraussichtlich auf rund zwei Milliarden erhöhen wird. Die Werte der Außenluftverschmutzung sind dramatisch gestiegen. Bereits im März 2016 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davor gewarnt, dass die Werte in den vergangenen fünf Jahren weltweit um acht Prozent angestiegen sind. Milliarden von Menschen sind schädlichen Abgasen ausgesetzt, und die Luftverschmutzung fordert heute über drei Millionen Todesopfer pro Jahr. Insgesamt sind dies mehr Todesfälle, als durch Malaria und HIV/Aids verursacht werden. Im Anschluss an die UN-Weltklimakonferenz 2015 in Paris (COP 21) haben sich jetzt die Bürgermeister aus aller Welt in Mexiko-Stadt versammelt, um über die wachsende Krise infolge des Klimawandels zu diskutieren. Sie werden dort auf die sofortige Ergreifung von Maßnahmen zur Reduzierung der inakzeptablen Luftverschmutzungswerte drängen, von denen sich vor allem die städtischen Ballungsgebiete bedroht sehen. Drei Tage lang werden Akademiker, Städteplaner und eine Vielzahl von Experten über Energieeffizienz, CO2-arme Verkehrsträger, Klimaanpassungsfähigkeit und viele andere aktuelle Nachhaltigkeitsthemen diskutieren. Es wird geschätzt, dass die Zahl der in den globalen Großstädten zu erwartenden Busfahrten bis zum Jahr 2030 um nahezu 50 Prozent zunehmen wird. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass sich dadurch die Anzahl der privat genutzten Pkw auf den Straßen verringern wird. Busse legen im Linienverkehr jedoch bis zu zehnmal längere Strecken zurück als durchschnittliche Pkw, wodurch die von ihnen verursachten Emissionsbelastungen wesentlich stärker ansteigen werden. Dies trifft insbesondere auf diejenigen Fahrzeuge zu, die nur mangelhaft gewartet sind und dringend ersetzt werden sollten. Volvo hat bis heute rund 3.000 Hybrid- und Elektrobusse weltweit ausgeliefert, und ihre Anzahl wächst ständig. Die meisten dieser Fahrzeuge sind in Großbritannien, Kolumbien, Schweden, Spanien und Deutschland eingesetzt.

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