BYDs erster deutscher Auftrag kommt aus dem Ruhrgebiets. Foto: BYD, Logo: Bogestra; Fotomontage: omnibus.news

BYDs erster deutscher Auftrag kommt aus dem Ruhrgebiets. Wichtige Impulse setzen Bogestra und HCR ab 2020 im Elektrobus-Bereich. Mit dem Kauf von insgesamt 22 Elektrobussen nehmen die Partner ihre Verantwortung im Klimaschutz weiter ernst und tragen durch den Ausbau ihres Angebotes zur Verbesserung der Luftqualität in der Metropoleregion Ruhr bei. Die 22 neuen Elektrobusse stammen von einem der weltweit größten Elektrobusproduzenten – BYD. Die dazugehörige Ladeinfrastruktur auf den Bogestra-Betriebshöfen in Bochum-Weitmar, Gelsenkirchen-Ückendorf und am Zentralen Omnibusbahnhof in Gelsenkirchen Buer wird von ABB als Unterauftragnehmer eingebaut. Von den 22 Elektrobussen beschafft die Bogestra 20 und die HCR zwei Fahrzeuge, wobei die neuen Elektrobusse der Bogestra rein elektrisch unterwegs sind und über einen Stromabnehmer auf dem Fahrzeugdach geladen werden können. Start ist im Sommer 2020 und zunächst auf der Linie 354 in Bochum, der Linie 380 in Gelsenkirchen und in Herne. Die Zwischenladung der Busse der Linie 354 erfolgt auf dem Weg von Bochum-Weitmar nach Riemke auf dem Betriebshof der Bogestra an der Hattinger Straße. Die Kapazität der Akkus ermöglicht einen Einsatz auf einer Strecke von bis zu 200 Kilometer ohne Zwischenladung. In Gelsenkirchen geht es auf der Linie 380 vom Hauptbahnhof über die Kurt-Schumacher-Straße Richtung Buer. Hier steuern die Busse zur Zwischenladung die Endhaltestelle Buer Rathaus an. Die Busse sind rund 12 Meter lang und es können bis zu 80 Fahrgäste befördert werden. Die Kosten für die reine Beschaffung der Busse liegen bei ca. zehn Millionen Euro. Beschafft werden können die Fahrzeuge Dank der Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Sofortprogramm “Saubere Luft 2017 – 2020”) sowie dem Land NRW und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).

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