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Die BVG in Berlin testet einen VDL Elektrobus. Foto: BVG/Kremmin

Die BVG testet ein weiteres Busmodell mit Elektroantrieb. Seit dem 11. September ist ein VDL Citea SLF-120 auf der Linie 204 im Einsatz. Der E-Bus bleibt voraussichtlich bis zum 24. September in Berlin. Er wird wie die vier vorhandenen E-Busse des Herstellers Solaris auf der Linie 204 zwischen Zoologischer Garten (Hertzallee) und Bahnhof Südkreuz fahren. Dabei fährt der Gast zusätzlich zum regulären Fahrplan. Nach Herstellerangaben reichen die im Heckbereich montierten Batterien für eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern. Im Laufe eines Tages kehrt der Bus für eine Zwischenladung auf den Betriebshof zurück. Die besten Chancen auf eine Probefahrt haben interessierte Fahrgäste daher täglich von 6 bis 9 Uhr und 13 bis 16 Uhr, wie die BVG mitteilt. Angetrieben wird der Elektrobus von einem zentral montierten Siemens Elektromotor. Die Kraftübertragung erfolgt dabei über eine ZF Achse. Mit rund 80 Kilometern im Berliner Probebetrieb verfügt der VDL über eine weitaus größere Reichweite als die Solaris Urbino 12 Electric. Mit dem erneuten Test, zuletzt war ein Linkker aus Finnland im Probebetrieb, hält die BVG trotz Problemen im Testbetrieb mit den Solaris-Bussen am Ausbau seiner Elektrobus-Flotte fest. „Wir sind hier auf einem guten Weg“, sagte Wirtschafts-Staatssekretär Henner Bunde gegenüber Medienvertretern im April 2017. Die BVG testet seit eineinhalb Jahren vier Elektrobusse zwischen Zoo und Südkreuz. Dabei sei es nicht immer ganz rund gelaufen, sagte Bunde mit Blick auf technische Probleme beim Aufladen der Fahrzeuge. Positiv: Die BVG hat berechnet, dass mit dem bisherigen Einsatz 140 Tonnen CO2 im Jahr eingespart wurden, was dem Ausstoß von 220 Autos entspreche.

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