In einem Linienbus der VWG in Oldenburg wurde ein Busfahrer attackiert. Foto: VWG, Montage: omnibus.news

Zwei Männer wurden in einem Linienbus der Verkehr und Wasser GmbH aus Oldenburg gewaltätig, nachdem sie der Busfahrer aufgefordert hatte, eine Maske zu tragen. Am vergangenen Donnerstag gegen 23 Uhr seien die beiden Fahrgäste in seinen Linienbus gestiegen, berichtet Christoph Schreier gegenüber der Nordwest-Zeitung. Der 30-jährige Busfahrer stellte den Motor ab, nachdem die beiden neuen Fahrgäste nicht seinen Aufforderungen nachgekommen seien, wie die Tageszeitung schreibt. Höflich hätte er die Fahrgäste aufgefordert, eine Maske aufzusetzen oder den Bus zu verlassen – die Maskenpflicht dient dem Schutz aller, wie Schreier erklärt, der zu diesem Zeitpunkt noch fünf weitere Fahrgäste an Bord hatte. Nach ersten Beleidigungen langte einer der uneinsichtigen Fahrgäste über den Kassenbereich, der Busfahrer stand auf und ging zu Boden, nachdem ihm nach eigenen Angaben die Beine weggetreten wurden. Weil das Flüchten durch die verschlossenen Bustüren nicht klappte, gab es eine Backpfeife für den Busfahrer. Als er sich wehrte und einen der Angreifer festhielt, schlug man ihm auf den Kopf. “Irgendwann habe ich Sterne gesehen”, so Schreier in der Nordwest-Zeitung, dann habe er den Angreifer losgelassen. Ein Schädel-Hirn-Trauma ist das Ergebnis des Angriffes, ebenso ein zerrissenes Diensthemd und blaue Flecken. Und das Gefühl von Hilflosigkeit, wie die Zeitung schreibt. Da in den Bussen der VWG immer mehrere Kameras verbaut sind, hat die Polizei nun ausreichend Bildmaterial, um den Angriff auf den Busfahrer auszuwerten und die Täter zu finden, die nach dem gewaltsamen Öffnen einer Tür flüchteten. Den gewaltätigen Fahrgästen droht nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung. (NWZ/VWG/PM/Schreiber)

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