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Achtung: Dittmeier Versicherung warnt vor möglichen Busdiebstählen! Foto: Dittmeier, Montage: omnibus.news

Als größter und erfahrenster deutscher Versicherungsmakler ausschließlich für Busunternehmen arbeitet Dittmeier Versicherungen nur mit Versicherern zusammen, die das Busgeschäft seit Jahrzehnten verstehen. Dittmeier bündelt die Interessen von über 800 Omnibusunternehmen und bringt entsprechend Erfahrungen mit. Mit einer Pressemitteilung warnte Dittmeier im September diesen Jahres noch vor einer neuen Diebstahlserie von neuwertigen Setra 515 HD- bzw. 517 HD-Modellen. Und gleich in der Nacht von Freitag 22.09. auf 23.09. war es wieder soweit: Kurz nach Mitternacht wurden zwei Setra-Reisebusse direkt vom Betriebshof des Unternehmens Musshoff Touristik in Lippstadt gestohlen. Bei den gestohlenen Fahrzeugen handelte es sich um Reisbusse vom Typ S 516 HD mit Erstzulassung März 2015 und einem nagelneuen S 517 HD. Nach Erkenntnissen der Polizei sind die Täter die bisher schon agierende organisierte Gruppe mit Hintergrund Südeuropa/Balkan, auf die zahlreise Busdiebstähle in letzter Zeit gehen. Die Täter brachen in die Bushalle ein, rissen den eingebauten Schlüsselsafe aus der Wand und kamen so an die Schlüssel der Reisebusse. Diese beiden Busse konnten allerdings dank einer eingebauten Ortung von Dittmeier (D-Loc 2.0) geortet und sichergestellt werden. Die Busse waren in einer Halle in Holland (Industriegebiet Wijk En Aalburg) untergebracht. Täter konnten nicht ermittelt werden. Sie gehen kein Risiko ein, wenn sie sehen, dass sich Polizei oder Detektive dem Bus nähern. Vermutlich auf das Konto dieser Gruppe ist geht ein neuerlicher Fall: In der Nacht auf den 31.10.2017 (Reformationstag) wurde auf vom Betriebshof der Fa. Block-Reisen aus Höxter (NRW) ein gerade einmal 6 Monate alter Mercedes Travego gestohlen. Der Bus stand auf dem Betriebshof. Die Täter brachen ins Firmengebäude ein und stahlen Schlüssel vom Hakenbrett. Vom Bus und den Tätern fehlt bis heute noch jede Spur. Ein spezielles, modernes Ortungssystem war hier nicht eingebaut – lediglich  durch das FleetBoard gab es ein integriertes GPS-Signal, welches allerdings nach kurzer Zeit bei einem Stopp an einem Rastplatz ausgebaut/deaktiviert wurde. Der Bus wird vermutlich noch in Holland sein und eine neue Identität bekommen. Wegfahrsperren sind demnach selbst bei neuen Busse nahezu wirkungslos für organisierte Diebesbanden. Nach wie vor gilt: Durch Ausspähen von Betriebshöfen oder Internet planen Täter den Diebstahl, teils kommen auch Tippgeber aus dem Kreis ausländischer Busfahrer mit Balkan-Hintergrund in Frage. Oft werden dann Busse in einem solch engen Zeitfenster gestohlen, in dem der Bus nur für kurze Zeit in der Halle bzw. auf dem Betriebsgelände steht. Nach Mitternacht vor einem Feiertag oder vor dem Wochenende schlagen die Täter dann zu. Die Halle, der Schlüsselkasten oder auch der Bus werden aufgebrochen und der Bus entwendet. Häufig geht dann die Fahrt Richtung Holland. Dort verweilen dann offensichtlich die Busse bis für die Täter „reine Luft“ herrscht und die Fahrzeuge entsprechend umgerüstet und modifiziert wurden. Deshalb gibt Dittmeier Versiucherungen an jeden Busbetrieb nun nochmals verstärkt Ratschläge: 1. Schlüssel von Reisebussen in einen aufbruchsicheren Schlüsselsafe oder außerhalb der Halle verwahren. Keinesfalls im Bus oder an einem einsehbaren Brett hängen lassen. 2. Statten Sie Ihre Reisebusse mit einem GPS-Ortungsgerät aus. Ab einmaligen Anschaffungskosten von 180 Euro und 5 Euro monatlich kann bereits ein Bus im Fall des Falles geortet und somit ermittelt werden. 3. Fragen Sie ihre Mitarbeiter, ob zuletzt Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen „versehentlich“ auf dem Hof gewendet haben, irgendwelche Interessenten vor Ort waren oder angerufen haben, die Interesse an Bussen, Reifen, Altmetall vorgespielt haben – hier kann man ggf. ein konkretes Auskundschaften der Täter herleiten.
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