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Solaris IAA 2016 Bus of the year

Herzlichen Glückwunsch! Tom Terjesen (2.v.r.) überreicht die Trophäe an Solange Olszewska und Dr. Andreas Strecker (2. u. 3.v.l.). Foto: Böhnke

Auf der IAA Nutzfahrzeuge hat Tom Terjesen, Präsident der International Bus and Coach of the Year jury, die begehrte Trophäe „Bus of the Year 2017“ verliehen: Ausgezeichnet wurde der Solaris Urbino 12 Electric – auch von omnibus.news an dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch! Solange Olszewska und Andreas Strecker, CEO Solaris Bus & Coach, nahmen die Auszeichnung entgegen. Vorausgegangen war der Bus Euro Test 2016, der im Juni in Brüssel stattfand. Dabei traten vier Elektrobusse und ein Gasbus an: Ein Van Hool Exqui.City 18, ein Ebusco 2.1, Sein olaris New Urbino 12 Eletric, ein Irizar i2e und ein Mercedes-Benz Citaro NGT waren vorgefahren, um den Titel zu holen. Der Solaris Urbino 12 Electric überzeugte die Jury durch sein durchdachtes Gesamtkonzept, wie es bei der Omnibusrevue, der deutschen Vertretung in der Jury, heißt. Der polnische Hersteller sammelte schon in den letzten Jahren zahlreiche Erfahrungen im Bereich der Elektromobilität, die alle in den Urbino Electric eingeflossen sind. Entsprechend ist der Elektrobus von Solaris die Summe der Erfahrungen,  das merke man dem Bus deutlich an, so die Omnibusrevue. Das Antriebskonzept sei stimmig, der Fahrgastraum entspeche den Anforderungen an einen modernen ÖPNV und auch der Fahrerarbeitsplatz sei praxistauglich umgesetzt, so schreibt es die deutsche Fachzeitzeitung in ihren Ausführungen zum Bus Euro Test 2016. Der Urbino 12 Electric basiere außerdem auf der neuen Urbino-Plattform und könne von dessen innovativen Neuerungen nur profitieren, so das Urteil der Tester. So modern wie sich das Innen- wie Außendesign gebe, zeige sich auch der Antriebsstrang: Die ZF-Elektro-Portalachse mit zwei integrierten Elektromotoren (2 x 125 kW) sowie die 240 kWh-Batterien würden für eine Reichweite von über 200 Kilometern sorgen. Auch durchausr paktisch: Die Batterien könnten über einen am Dach montierten Stromabnehmer oder über einen traditionellen Plug-in-Anschluss geladen werden. Der Innenraum seihell, offen und freundlich. Fortschrittlich gebe sich Solaris bei der Verwendung antibakterieller Materalien. Und auch das digitale Amaturenbrett ginge mit der Zeit, so die Omnibusrevue: Es bestehe aus drei Bildschirmen, die unter anderem auch die Knöpfe zum Öffnen der Türen beinhalte. In puncto Beschleunigungs- und Bremswerten gehörte der Urbino 12 Electric im Test zu den Besten im Starterfeld. Mit dem Fahrzeug beweise Solaris, dass ein Elektrobus nicht nur genauso gut sein könne wie ein gewöhnlicher Dieselbus, sondern noch besser in Sachen Emissionen und Lärmreduzierung. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch an Solaris! Die jury besteht aus 22 Fachjournalisten. Die deutsche Omnibusrevue ist übrigens ein Gründungsmitglied. In den 27 Jahren seit Bestehen hat die Jury Bus and Coach of the Year jedes Jahr abwechselnd einen Linien- oder Reisebus gewählt. Die Preisübergabe findet abwechselnd auf der IAA Nutzfahrzeuge und auf der Busworld in Kortrijk statt.

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