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Über den Hafen in Antwerpen wurden ...

Über den Hafen in Antwerpen wurden …

...die Van Hool ExquiCity für Martinique verschifft.

…die Van Hool ExquiCity für Martinique verschifft.

Van Hool hat jetzt in Antwerpen erste ExquiCity für die Blumeninsel Martinique verschifft. Insgesamt werden 14 ExquiCity auf der französischen Insel der kleinen Antillen – zwischen dem karibischen Meer und dem Atlantischen Ozean – zum Einsatz kommen. Das neue BRT-System auf Martinique soll im Dezember 2015 starten und die Verkehrssituation im ÖPNV von Fort de France nach Le Lamentin entlasten. Die gesamte Strecke hat eine eigene Busspur, auf einer Länge von knapp 14 Kilometern gibt es 18 Haltestellen. Auf dem UITP-Kongress 2011 in Dubai hatte Van Hool das neue Fahrzeugkonzept namens ExquiCity vorgestellt. Es ist eine Plattform für BRT-Systeme, die mit verschiedensten Antrieben ausgestattet werden kann. Das äußere Erscheinungsbild zeichnet sich durch eine zeitlose und elegante Linie aus, auf Wunsch ist das Design individualisierbar. Optisch versprüht der ExquiCity auch im Stand etwas Fließendes, die durchlaufenden Linien und die eingelassenen Räder unterstreichen die Dynamik. Erste Kunde vor vier Jahren war Parma, es folgten Barcelona, Malmö, Metz, Luxemburg, Genf, Bergen und Hamburg – die den ExquiCity als Elektrobus bestellt haben. Für Martinique wird der 24m lange Doppelgelenkbus als Diesel-Hybird ausgeliefert, der im Heck sitzende Dieselmotor von Cummins ist nicht der eigentliche, klassische Antriebsmotor, sondern er liefert die Energie an einen Siemens-Generator. Diese Elektromotoren sorgen für die Bewegung an der Antriebsachse, in diesem Fall ist es die zweite des Vorderwagens. Außerdem an Bord: Eine Generatoreinheit zur Rekuperation der Bremsenergie. Sie wurde direkt beim Traktionsmotor verbaut. Als Energiespeicher sind Super-Kondensatoren an Bord. Der Vorteil: Sie können große Energiemengen schneller speichern als Batterien und bei Bedarf auch sehr schnell wieder freisetzen.

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