
Brekina kündigt als Formneuheit einen Ikarus 250 an. Foto: Brekina

Einen Ikarus 55 gibt es schon von Brekina, jetzt kommt der längere Ikarus 250 hinzu. Foto: Brekina
Ja, Brekina hat sich für den Ikarus 250 entschieden. Der Klassiker aus Ungarn, der lange Zeit im Fernverkehr Osteuropas (vor allem in RGW-Staaten wie der DDR, der Sowjetunion und Ungarn) weit verbreitet war, ist eine der Modellbus-Formneuheiten des Jahres 2026. Der Ikarus 250 ist eines der bekanntesten Modelle der ungarischen Marke und folgt bei Brekina 87-fach verkleinert auf den Ikarus 55, den Ikarus 66, den Ikarus 260 und Ikarus 280. Moment, mit dem Ikarus 55 gibt es doch schon einen Ikarus Reisebus!?
Richtig, aber vergleicht man den Ikarus 55 mit dem Ikarus 250 (beide Fahrzeuge sind klassische ungarische Reisebusse), dann muss zunächst erwähnt werden, dass sie aus unterschiedlichen Entwicklungsphasen stammen: So ist der Ikarus 55 der erste große Hochflur-Reisebus mit Heckmotor aus dem Hause Ikarus. Mit an Bord ein wassergekühlter 6-Zylinder-Diesel Csepel D-614 mit 145 PS und ein 5-Gang, teilsynchronisiertes Getriebe. Ganz puristisch ohne Servolenkung, auch ganz klassisch und einfach mit Blattfedern vorne und hinten.
Ein Vergleich der beiden Modellbusse zeigt das Mehr an Länge beim 250, denn der 55 misst nur 11,4m. Mit 12m ist der 250 gut einen halben Meter länger, was Brekina mit einer entsprechenden Einstellung beim Vergleich der beiden Modellbusse anlässlich der Neuheiten-Preview eindrucksvoll zeigte. Der 250 galt als modernes Nachfolgemodell des Ikarus 55, mit an Bord ein stärkerer Rába-MAN D 2156 / D 2356 (Lizenz-Motor) mit 220 PS. Und ein 5- oder 6-Gang-Getriebe, jetzt voll synchronisiert. Eine Servolenkung gab es serienmäßig.
Wie behauptet sich der neue Modellbus im Vergleich zu den bisherigen Miniaturen, die als Auftragsarbeit in China konstruiert und gefertigt wurden? Erste (Bus-)Neuheiten aus der Produktion in Bangladesch lagen noch weit unter dem Niveau aus chinesischer Fertigung. Der neue Ikarus 250 wird zeigen, gerade im Vergleich zu den in China gefertigten (Ikarus-)Modellbussen, was in Banglasdesch möglich ist. Mehr zur ersten Modellbus-Formneuheit von Brekina noch in dieser Woche im Rahmen der Berichterstattung der 75. Spielwarenmesse. (Brekina/PM/Sr)