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Ein erstes Handmuster des großen Borgward - vor der Produktion wurden noch Veränderungen vorgenommen. Foto: NPE

Ein erstes Handmuster des großen Borgward – vor der Produktion wurden noch letzte Veränderungen vorgenommen. Foto: NPE

Nach Auskunft von NPE Modellbau soll der im Maßstab 1/87 bekannte Borgward B 1500 D mit Pollmann-Aufbau zum großen Borgward-Welt-Treffen Anfang Mai in Bremen auch im Maßstab 1/43,5 (Spur 0) verfügbar sein. Das limitierte Sondermodell erscheint in einer Kunststoff-Vitrine und mit einer Jubiläumsplakette, die auf die Einmaligkeit des Modellbusses hinweist, wie NPE mitteilt. Wer das Modell im Maßstab im kleinen Maßstab kennt, der weiß, was man in Sachen Detaillierung in der Baugröße erwarten darf. Nicht ohne Grund sprechen die Macher von NPE daher von einem Modellbus, der den höchsten Detaillierungsgrad bieten wird. Auch der große Borgward wird als Resine-Fertigmodell mit vielen Fotoätzteilen gefertigt worden. Das große Vorbild wurde in Bremen vor zwei Jahren vorbildgerecht restauriert und mit den Farben der Bremer Vorortbahnen und dem Logo BVG versehen. Bereits 1909 gründete die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) die Studiengesellschaft für Vorortbahnen mbH, die ab 1914 als Bremer Vorortbahnen GmbH (BVG) ihren Betrieb durchführte, u.a. auch mit dem von Carl Friedrich Borgward in Bremen produzierten Fahrzeugen. Borgward hatte Anfang der 30 Jahre die Firmen Hansa-Lloyd und Goliath-Werke aufgekauft, die später die Firma Borgward wurden. Die Blitzkarre, ein dreirädriges Fahrzeug, war genau zur richtigen Zeit am Markt und äußerst erfolgreich und legte so den Grundstein für weitere Fahrzeuge. Ab Mitte der 30er wurden Lastwagen und Omnibusse sowie Fahrgestelle gefertigt. Der Borgward B 1500 D mit Pollmann-Aufbau ist im Original gerade mal 5.400 mm lang und 2.000 mm breit. Der 2.500 mm hohe Kleinbus hat 14 Sitz- und keine Stehplätze. Als Antrieb des rund zwei Tonnen schweren Kleinbusses dient ein 32 kW Diesel von Mercedes-Benz, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 75 km/h.

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