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NPE bietet den kleinen Borgward-Bus jetzt in zwei verschiedenen Versionen an. Foto: Fischle

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Ab sofort gibt es den Borgward-Bus auch in der einfachen Ausführung, also ohne Dachfenster. Foto: Fischle

Von Martin Fischle von MF-Modellbau kam der Hinweis, dass NPE Modellbau jetzt die nächste Serie der Modellbusse des Borgward B 1500 D mit Pollmann-Aufbau im Maßstab 1/87 ausgeliefert hat. Ab sofort gibt es den kleinen Borgward also wahlweise mit oder ohne Dachgepäckträger und Dank eines neuen Werkzeuges auch noch ohne Dachfenster. Die Formneuheit – außerdem mit Tür im Heck – erscheint in der ersten Auflage in drei Ausführungen: Die Briten bestellten bei Borgward eine Serie von B 1500 D für den Transport von zivilen Beschäftigten als Shuttle von und zu ihren Arbeitsplätzen. Diese Kleinbusse waren nichtmilitärisch und in mint-grüner Farbe lackiert. Ferner gibt es die Version ohne Dachfenster auch als Post- und Bahnbus. Für Linien mit niedrigem Verkehrsaufkommen setzte die Deutsche Post damals Kleinbusse ein. Der Borgward B 1500 mit 17 Sitzplätzen war für die damalige Zeit bereits ein wirtschaftliches Fahrzeug. Zur effektiven Ausnutzung wurde auf diesen Linien sowohl Paket- als auch Briefposttransport in den kleinen Linienbussen durchgeführt. Den Borgward B 1500 D mit Dachfenstern hatte NPE auch im Maßstab 1/43,5 angekündigt, mittlerweile sind die großen Borgward-Modellbusse auch produziert worden. Rechtzeitig zum Borgward-Weltreffen Anfang Mai in Bremen will NPE Modellbau die großen Modellbusse ausliefern. Die kleinen Modellbusse sind, wie schon der kleine Bremer und Delmenhorster Borgward, auch in der 2. Serie wieder fein graviert und sauber im Druck. Filigrane Ätzteile machen aus den Miniaturen wahre Schmuckstücke. Der Borgward-Kleinbus, der auf einem Windlauf des Borgward B 1500 D von Pollmann in Bremen karosseriert wurde, wurde zunächst als in den Farben des Museumsfahrzeugs der Bremer Vorortbahnen mit Dachgepäckträger aufgelegt. Zuvor war der Bus beim Delmenhorster Nahverkehrsunternehmens Alfred Sager im Einsatz, hier allerdings ohne Dachgepäckträger und in blauer Farbgebung. Auch dieser Bus wurde von NPE 87-fach verkleinert. Der bei Sager 1953 zugelassene Bus kam mit der Übernahme des Betriebs zur BSAG, wurde hier restauriert und mit den Farben der Bremer Vorortbahnen und dem Logo BVG versehen. Bereits 1909 gründete die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) die Studiengesellschaft für Vorortbahnen mbH, die ab 1914 als Bremer Vorortbahnen GmbH (BVG) ihren Betrieb durchführte, u.a. auch mit dem von Carl Friedrich Borgward in Bremen produzierten Fahrzeugen. Der Borgward B 1500 D mit Pollmann-Aufbau ist im Original gerade mal 5.400 mm lang und 2.000 mm breit. Der 2.500 mm hohe Kleinbus hat 14 Sitz- und keine Stehplätze. Als Antrieb des rund zwei Tonnen schweren Kleinbusses dient ein 32 kW Diesel von Mercedes-Benz, der eine Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h ermöglichte.

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