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So könnte die "Blaue Plakette" aussehen. Grafik: Green-Zones GmbH

So könnte die „Blaue Plakette“ aussehen. Grafik: Green-Zones GmbH

Stuttgart will die Blaue Plakatte einführen, um die Luftverschmutzung im Schwabenländle in den Griff zu bekommen. Nach heutigem Stand wird zuerst die Landeshauptstadt die Blaue Plakette im Jahr 2019 einführen, da die Stadt durch ihre geographische Lage in einem Talkessel besonders anfällig für eine Stickstoff- (und Feinstaub) Verschmutzung ist. Die Plakette können Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI sowie Benzinfahrzeuge mit Euro III erhalten. Bei der Vorstellung des Konzepts für einen neuen Luftreinhalteplan äußerten die Verantwortlichen das Ziel wäre, dass bis zum Jahre 2020 die Grenzwerte mit Partikelimmission eingehalten werden und dann spätestens bis zum Jahre 2021 sicherzustellen ist, dass dies auch wirklich so in der Praxis funktioniert hat. Der Handlungsbedarf in Sachen blaue Stickoxid Plakette ergibt sich vor allem auch deswegen, weil die EU-Richtlinien für Feinstaub einen Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter vorgeben und dies – trotz der bestehenden Umweltzone – kaum eingehalten werden kann. Man hofft hier offensichtlich, dass durch die Einführung der Blauen Plakette als Nebenprodukt ein geringerer Verkehr entsteht, der dann auch wieder eine geringere Feinstaubbelastung zur Folge hat, bei der dann endlich auch die maximal 35 Überschreitungen pro Jahr bei den Feinstaubwerten eingehalten werden. Um die Akzeptanz zu steigern, das Auto gegen den Bus zu tauschen, führt Stuttgart ein Feinstaubticket für Bus und Bahn zum halben Preis ein.

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