Der BerlKönig soll ab November in Berlin unterwegs sein. Foto: Daimler

In Berlin wird der Berlkönig heiß diskutiert: Soll der neue Rufbus-Dienst statt in der Innenstadt doch lieber in den Außenbezierken seinen Dienst aufnehmen? Und: Warum fahren Diesel-Kleinbusse vor, wie viele Berliner wissen woll. Noch wartet man in der Hauptstadt auf die offizielle Genehmigung, der Antrag für das Pilotprojekt der BVG und Daimler liegt seit Novemebr 2017 vor. „Beim Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten ist noch im August mit einer Entscheidung zu rechnen“, sagte Dorothee Winden, Sprecherin von Verkehrssenatorin Regine Günther gegenüber der Berliner Zeitung. Wenn die Genehmigung da ist, benötigt die BVG nach eigenen Angaben noch einmal gut einen Monat, um in Betrieb starten zu können. Mit dem ergänzenden Nahverkehrsangebot auf Bestellung haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und ViaVan, einem Joint Venture von Mercedes-Benz Vans und Via, eine Forschungs- und Entwicklungskooperation gestartet. Statt Frühjahr 2018 soll der On-Demand Ridesharing-Service nun im November 2018 mit zunächst 50 Fahrzeugen im östlichen Berliner Innenstadtgebiet, das heißt in Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Prenzlauer Berg, angeboten werden. Fahrgäste können sich dann unkompliziert per App kurzfristig ein ÖPNV-Fahrzeug zu einem Zustiegspunkt rufen. Ein Großteil der BVG-Haltestellen sowie viele weitere virtuelle Haltepunkte, zum Beispiel an Kreuzungen, werden in das virtuelle Haltestellennetz des neuen On-Demand Shuttle-Service integriert. Insgesamt soll die Flotte je nach Projektverlauf auf bis zu 300 Fahrzeuge aufgebaut werden. Gefahren wird anfangs nur in den Nächten zu Sonnabend und Sonntag. Die Fahrt kostet einen Euro pro Kilometer, hinzu kommen drei Euro als Grundtarif und in Stoßzeiten zwei Euro Zuschlag (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer).

 

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