Feuer beim Laden eines Elektrobusses. Foto: Brodschelm, Montage: omnibus.news

Leicht verletzte Personen und Sachschaden – möglicherweise in Millionenhöhe. So lautet die vorläufige Bilanz der Kriminalpolizei nach einem Feuer Ende letzter Woche beim Busunternehmen Brodschelm in Burghausen. Die Untersuchungen zur Brandursache laufen noch, wie es seitens der Kriminalpolizei heißt. Das Testfahrzeug der Firma Sileo fing beim Laden der Batterie Feuer. Die Feuerwehr vermutet eine Überspannung als Brandursache. Zum genauen Schaden konnte deshalb keine Angaben gemacht werden, weil der Elektrobus kein normaler sei, sondern ein Testfahrzeug mit vielen Messgeräten. Firmenchefin Isabelle Brodschelm berichtet gegenüber Medien: “Der Bus befand sich in der Bushalle, als die Batteriezellen etwa um 16.20 Uhr explodierten. Zum Glück befanden sich keine Personen im Bus.” Den Fahrern sei es außerdem noch gelungen, bis auf einen Kleinbus alle anderen Busse aus der brennenden Halle zu fahren. Die beiden Elektrobusse, die der Verkehrsbetrieb einsetzt, haben den Brand unbeschadet überstanden. Dennoch sind sie sind nicht einsatzfähig: Wie die Busunternehmerin gegenüber Medien erklärte, “waren sie zuletzt mehr auf dem Tieflader als auf der Strecke”.

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