Michael Matheson, Kabinettssekretär für Verkehr, Infrastruktur und Konnektivität, überzeugte isch vor Ort. Foto: ADL

Alexander Dennis hat Limited (ADL) im Rahmen des Connected and Autonomous Vehicles Summit (CAV, Schottland) einen autonom fahrenden Enviro der Baureihe 200 vorgestellt. Die Schotten geizen mit der neuen Technik nicht: Gleich fünf große Linienbusse und damit die erste autonome Linienbusflotte wollen Stagecoach, Transport Scotland, Alexander Dennis Limited, Fusion Processing Ltd, ESP Group, Edinburgh Napier University und University of the West of England im Jahr 2020 auf die Straße schicken. Die Demonstration auf dem CAV soll Einblicke in den Stand der Technik geben. ADL erklärte in diesem Zusammenhang, dass man bereits umfangreiche Tests im Stagecoach-Depot in Manchester durchgeführt habe. Aktuell werden die autonomen Linienbusse produziert und mit der zusätzlich notwendigen Technik ausgestattet. Die Busse, die von Stagecoach East Scotland betrieben werden, werden gemäß Level 4 betrieben, was bedeutet, dass ein Fahrer während einer Fahrt gemäß den britischen Vorschriften an Bord bleibt, während der Bus autonom fährt. Michael Matheson, Kabinettssekretär für Verkehr, Infrastruktur und Konnektivität, sagte auf dem CAV: „Ich habe es wirklich genossen, an der Veranstaltung teilzunehmen und Neues über die Entwicklungen in dieser aufregenden und schnelllebigen Branche zu hören. Ich habe mich besonders über die Demonstration des automatisierten Bussystem-Prototyps gefreut, da diese Art von Innovation zeigt, dass Schottland in Bezug auf die Erprobung dieser Fahrzeugtypen sehr aufgeschlossen ist. Unser Fernstraßennetz kann eine Vielzahl von Umgebungen als vielfältiges Testgelände bieten, und das bahnbrechende und global bedeutende Projekt CAVForth wird Schottland dabei helfen, sich auf der Weltbühne einen Namen zu machen.“ Colin Robertson, Geschäftsführer von Alexander Dennis, sagte: “Mit diesem Test können wir die potenziellen Vorteile autonomer Technologie unter realen Betriebsbedingungen bewerten und unsere umfangreichen Arbeiten zur weiteren Verbesserung der Sicherheit von Bussen mithilfe modernster Technologie fortsetzen.” Martin Griffiths, Vorstandsvorsitzender der Stagecoach Group, fügte hinzu: „Stagecoach war immer an der Spitze der Innovation und wir haben eine starke und erfolgreiche Erfolgsgeschichte darin, neue Technologien zu nutzen, um neue Produkte auf den Markt zu bringen und neue Wege zu beschreiten. Wir freuen uns daher sehr, bei Schottlands erstem autonomen Busversuch eine Vorreiterrolle einzunehmen. Unsere Branche, Kunden und Mitarbeiter können von der autonomen Technologie in hohem Maße profitieren, da sie die Dienste sicherer und effizienter macht und zu besseren Fahrten beiträgt. Wir investieren auch stark in die Fähigkeiten und die Entwicklung unserer Mitarbeiter. Neben neuen technologischen Entwicklungen werden unsere Mitarbeiter weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung nachhaltiger Mobilitätsdienste spielen, denen unsere Kunden vertrauen und auf die sie sich verlassen können.” Stagecoach East Scotland will die Busse, die private wie öffentliche Verkehrsflächen und auch zum Teil abgetrennte Straßenbereiche nutzen, alle 20 Minuten losschicken, so könnten nach ersten Berechnungen 10.000 autonome Fahrten pro Woche erreicht werden. Mit gut 4 Millionen britschen Pfund unterstützt die Regierung das Projekt.

Die autonomen Busse werden Level 4 betrieben, was bedeutet, dass ein Fahrer während einer Fahrt gemäß den britischen Vorschriften an Bord bleibt. Foto: ADL

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