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Die „Elch“-Projektpartner kamen in Neu-Ulm zu einem abschließenden persönlichen Konsortialtreffen zusammen und fuhren auch mit dem Technologieträger. Foto: Daimler

Daimler Buses hat gemeinsam mit seinen Projektpartnern im Förderprojekt „Electrified Coach“, kurz „ELCH“, einen wichtigen Meilenstein erreicht: Anfang Oktober kamen die Projektpartner in Neu-Ulm zu einem abschließenden persönlichen Konsortialtreffen zusammen. Höhepunkt des Treffens war eine gemeinsame Fahrt mit dem im Rahmen des Projekts entwickelten Technologieträger, der auf eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern ausgelegt ist. Das Förderprojekt läuft noch bis Ende 2026. Mit dem Förderprojekt arbeiten Daimler Buses und seine Projektpartner daran, die technologischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für den elektrischen Reisebus der Zukunft zu schaffen.

Ziel ist die Entwicklung und Absicherung eines marktfähigen batterieelektrischen Reisebuskonzepts. Neben Antrieb und Batterie stehen dabei auch Themen wie Energieverbrauch, Aerodynamik, Leichtbau, Wirtschaftlichkeit und die praktische Einsetzbarkeit im Reiseverkehr im Fokus. Die Ergebnisse des Projekts bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Elektrifizierung des Reisebussegments bei Daimler Buses. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die gemeinsame Fahrt in Neu-Ulm diente der Erprobung und Validierung der technischen Konzepte unter praxisnahen Bedingungen. Darüber hinaus nutzten die Projektpartner das Treffen, um den bisherigen Projektfortschritt zu diskutieren und die nächsten Schritte bis zum Abschluss des Projekts abzustimmen.

Daimler Buses koordiniert das Förderprojekt gemeinsam mit renommierten Forschungs- und Industriepartnern. Zum Konsortium gehören das Karlsruher Institut für Technologie (KIT, Institut ITIV), die Universität Mannheim (MISES), die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) mit den Instituten iMAD und SAM sowie die Flix SE. Gemeinsam untersuchen die Projektpartner die technischen, wirtschaftlichen und betrieblichen Voraussetzungen für den Einsatz batterieelektrischer Reisebusse im Fernverkehr. Das KIT bringt seine Kompetenz bei der Analyse und Verarbeitung von Fahrzeugdaten ein und arbeitet an der Optimierung der Betriebsstrategie des elektrischen Reisebusses.

Die Forschenden der RPTU untersuchen Potenziale in den Bereichen Leichtbau und Aerodynamik, um Energieverbrauch und Reichweite weiter zu verbessern. MISES bewertet die Wirtschaftlichkeit batterieelektrischer Reisebuskonzepte für unterschiedliche Einsatzprofile und analysiert deren Wettbewerbsfähigkeit. Flix steuert reale Betriebs- und Einsatzdaten aus dem Fernbusverkehr bei und unterstützt die Entwicklung praxisgerechter Anwendungs- und Fahrzyklen. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Elektrifizierungsstrategie von Daimler Buses. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, bis Ende des Jahrzehnts batterieelektrische Reisebusse anzubieten. Die Erkenntnisse aus dem Projekt bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung entsprechender Fahrzeugkonzepte und Technologien. (DaimlerBuses/PM/Sr)

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