Volvos Busfabrik in Polen ist bei Arbeitnehmer beliebt. Foto: Volvo Bus

18 Jahre Forschungsarbeit, 32 Länder weltweit, 180.000 Befragte jährlich und fast 6.000 befragte Unternehmen – so lässt sich das Zahlenwert hinter der jährlich veröffentliche Studie von Randstad zum Thema Arbeitgeber kurz zusammenfassen. Der weltweit bekannte Personaldienstleister mit niederländischen Wurzeln ist seit 1968 im Arbeitsmarkt aktiv und sucht jedes Jahr den beliebtesten Arbeitgeber. Die Analysten fragen nach, worauf Bewerber bei der Wahl ihres Arbeitgebers achten. Das Ergebnis der Studie Randstad Employer Brand Research erscheint dann zum Leidwesen oder zur Freude der Arbeitgeber. Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation, freut sich: Volvo Bus Polska gehört wieder einmal zu den drei attraktivsten Arbeitgebern in Polen. Zum wiederholten Male erreicht die polnische Busfabrik der Schweden eine der höchsten Positionen in der Randstad Employer Brand Research. „Volvo Polska hat einen guten Ruf als modernes und sicheres Unternehmen, das auf dem neuesten Stand der Technik arbeitet und jahrelang seine hohe Wertschätzung als attraktiver Arbeitgeber behält. Wir sind stolz darauf, dass unsere starke Position auf dem Arbeitsmarkt durch eine Studie einer externen Institution erneut bestätigt wurde. Ich möchte allen Mitarbeitern danken, die an der Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen und einer einzigartigen Organisationskultur beteiligt sind, die uns von Hunderten von Arbeitgebern unterscheidet und Möglichkeiten für die berufliche Entwicklung vieler Tausender Menschen schafft “, sagt Bozena Michonska, Vizepräsidentin Human Resources and Center of Expertise im Namen des Volvo Polska Management Board. Volvo wurde 1927 in Schweden gegründet, und ein Jahr später rollte der erste Bus aus der Fabrik. 1934 wird das erste Fahrgestell speziell für Omnibussegefertigt, in den 50er Jahren folgt das Mittelmotorkonzept und 1968 wird die Volvo Bus Corporation als unabhängiges Unternehmen innerhalb der Volvo Group gegründet. Die Volvo Bus Corporation eröffnet 1977 das Werk im schwedischen Borås und baut Busse seit dieser Zeit auch in Curitiba, wo ebenfalls eine Fabrik gebaut wurde. 1981 übernimmt Volvo Bus die Säffle Karossfabrik AB, 1988 Leyland Bus, 1994 werden Aabenraa und Drögmöller übernommen. Ein Jahr später werden die Schweden Miteigentümer bei Prevost und 1996 wird im polnischen Wroclaw ein neues Fertigungswerk für Stadt- und Überlandbusse eröffnet. 1998 expandiert Volvo Bus weiter und erwirbt Carrus OY Finland und Masa sowie einen Anteil an Nova Bus.Wehrmutstropfen aus deutscher Sicht: 2005 wurde die Busproduktion von Heilbronn nach Polen verlegt, 2010 wurde der Heilbronner Busstandort endgültig geschlossen. 2013 wird auch das schwedische Werk geschlossen, die Entscheidung zum Umzug nach Wroclaw ist ein Resultat der Restrukturierung der Firma. Der damalige Chef der Volvo Bus Corporation, Hakan Karlsson, betonte seinerzeit in einer Pressemitteilung,  dass die Nachfrage für Busse in Europa seit einigen Jahren systematisch falle, wobei ein starker Druck auf die Preise besonders auf den Märkten Skandinaviens zu beobachten sei. “Dank der Konzentrierung der Produktion der kompletten Busse in einer Fabrik können wir unsere Kosten reduzieren und dadurch den negativen Trend in unserer Rentabilität ändern”, so Karlsson. Mittlerweile sind die Schweden wieder auf Erfolgskurs, vor zwei Jahren meldete Volvo Bus einen Meilenstein: 3.000 Omnibusse mit elektrifiziertem Antrieb wurden in den letzten acht Jahren verkauft. Respekt! Ob Hybrid-, Elektrohybrid oder Elektrobus, der Weg der Schweden verfolgte als erster Omnibushersteller frühzeitig nur ein Ziel:  weltweit elektrifizierte Lösungen zu verkaufen und weltweit eine Vorreiterrolle einzunehmen. Das scheint gelungen, die letzten Großaufträge für Elektrobusse werden natürlich von den Arbeitern im polnischen Wroclaw produziert, die auf die Elektrobusse im Angebot von Volvo Bus besonders Stolz sind. (Volvo Bus/PM/Schreiber)

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