Am 1. Mai wird traditionell demonstriert, in diesem Jahr heißt das Motto "Die Arbeit der Zukunft gestalten wir."

Am 1. Mai wird traditionell demonstriert, in diesem Jahr heißt das Motto “Die Arbeit der Zukunft gestalten wir.”

Am 1. Mai demonstrieren Gewerkschaften, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter dem Motto „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir.“ In Deutschland ist der 1. Mai bundesweit ein gesetzlicher Feiertag, der ursprünglich 1919 als “Tag der Arbeit” eingeführt wurde. Hintergrund ist ein Massenstreik in Nordamerika vom 1. Mai 1886. Die amerikanische Arbeiterbewegung hatte zur Durchsetzung eines 8-Stunden-Tages zu einem Generalstreik aufgerufen. Das Datum 1. Mai wurde dabei in Anlehnung an eine Massendemonstration vom 1. Mai 1856 in Australien gewählt, bei der die australische Arbeiterschaft ebenfalls einen 8-Stunden-Tag eingefordert hat. Seit 125 Jahren demonstrieren die Gewerkschaften am 1. Mai für die Rechte der arbeitenden Menschen. Sie haben viel erreicht – und noch viel vor: Nach Mindestlohn und Rentenpaket geht es weiter mit Digitalisierung, demografischem Entwicklung und Globalisierung – alles hat die Arbeitswelt bereits enorm verändert. Viele Veränderungen können Vorteile und neue Chancen für die Beschäftigten mit sich bringen, andere stellen sie vor neue Herausforderungen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund deshalb am Tag der Arbeit Akzente: Zehn thematische Slogans auf bunten Mai-Plakaten zeigen in diesem Jahr, wie die Gewerkschaften Arbeitswelt und Gesellschaft für die Zukunft gestalten wollen. Die Themen reichen von mehr Mitbestimmung in Betrieben und Verwaltungen über die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, bis zu fairen Arbeitszeiten sowie Investitionen in Bildung und zum Engagement gegen Rassismus. Der 1. Mai wird aber nicht nur in Deutschland als “Internationaler Tag der Arbeiterbewegung” gefeiert, sondern ist auch in Österreich, Teilen der Schweiz, Italien, Spanien, Griechenland, Polen, Frankreich, Schweden, Türkei, Russland und China ein gesetzlicher Feiertag.

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