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Gut getarnt, selbst das Kennzeichen gibt keine Informationen preis… Foto: Baldauf

…Standortes, oder? Erlkönig-Jäger sind überall, so erzählen es Insider aus der Fahrzeugindustrie.Sie lauern nicht nur zwischen Gebüschen, sondern auch an Tankstellen oder in der Nähe der Parkplätze der Hotels. Und da sind sie immer mobil und ändern ihren Standort, um das perfekte Foto schießen zu können. Mitunter gibt der Standort zwei Meter weiter links eine ganz andere Perspektive her… Bei der Wintererpobung neuer Fahrzeuge im hohen Norden sind Fotografen nicht gerne gesehen. Hersteller wollen auch neue Omnibusse bis zum Schluss geheim halten. Für erste Testfahrten werden sie deshalb mit Klebefolien und Anbauteilen getarnt. Mitunter hilft auch die Natur etwas nach, wenn ein zugeschneites Kennzeichen keinerlei Informationen mehr über die Herkunft verrät. Doch irgendwann am Ende eines jeden Testtages werden die Fahrzeuge abgestellt. Alle sind von den umfangreichen und anstrengenden Testfahrten erschöpft. So werden die gut getarnten Omnibusse dann ohne groß nachzudenken zusammen mit den anderen Fahrzeugen des jeweiligen Herstellers – bei denen beispielsweise nur neue Komponenten getestet werden – am Hotel abgestellt.

Jetzt wird klar: Der Erlkönig wird zu MAN gehören… Foto: Baldauf

Zufall? Oder wollen Hersteller so doch auf ein neues Fahrzeug aufmerksam machen? Stefan Baldauf, der sich vor allem im Pkw-Bereich als Erlkönig-Jäger einen Namen gemacht hat, entdeckte im hohen Norden einen Linienbus. Gut getarnt und kaum zuzuordnen. Bis zum Abend, denn auch dann stand der Linienbus-Erlkönig am Hotel. Zeit für ein Foto. Und den Beweis, dann alles doch irgendwie eine Frage des Standortes ist…

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