Stephan Griethe vom Kinder- und Jugendschutzdienst Strohhalm (r.) und Nahverkehr-Vertriebsleiter Markus Würtz bekleben die erste Fahrertür mit dem Notinsel-Logo in einer Jenaer Straßenbahn. Foto: Stadtwerke Jena / Scheere

Busse und Bahnen des Jenaer Nahverkehrs werden zu „Notinseln“. Geraten Kinder in Gefahr – sei es durch Ärger mit anderen Kindern oder durch zudringliche Erwachsene, einen Unfall oder benötigen anderweitig dringend Hilfe – erhalten sie mit den Notinseln einen ersten sicheren Fluchtpunkt. Notinsel ist ein bundesweites Projekt, das Kindern in Not- und Gefahrensituationen Schutz bieten soll. Die Busse und auch Bahnen sind täglich im Stadtgebiet unterwegs und durch das „Notinsel“-Signet an der Fahrereingangstür entsprechend zu erkennen. „Unsere Fahrerinnen und Fahrer wurden in ihrem Dienstunterricht dazu geschult. Im Ernstfall setzen sie eine Hilfskette in Gang, um dem in Not geratenen Kind zu helfen“, sagte Winfried Müller , Bereichsleiter Betrieb. Kinder, die sich bedroht fühlen, sollten sofort dem Fahrpersonal Bescheid geben. Alles Weitere werde dann vom Personal geregelt, das auf solche Situationen vorbereitet sei. Unter dem Motto „Wo wir sind, bist Du sicher“ nehmen Geschäfte aus unterschiedlichsten Bereichen an der Aktion teil, so auch die Servicebüros des Jenaer Nahverkehrs und der Stadtwerke Energie, das Freizeitbad GalaxSea, das IBIS-Hotel, die Sparkasse, Apotheken, Cafés, soziale Einrichtungen sowie kleine und große Unternehmen. Für die Stadtwerke ist die Partnerschaft nicht neu: Das Thema „Notinsel“ ist  seit dem Jahr 2011 Partner des Projektes. Das Thema Sicherheit im Unternehmen wird mit dieser Aktion jetzt aber durch das „Notinsel“-Signet überall in der Stadt für die Kinder sichtbar.

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