Der legendäre O 319 wurde auch im Düsseldorfer Werk gebaut. Foto: Mercedes-Benz Group

Anfang der sechziger Jahre übernahm die damalige Daimler-Benz AG das Düsseldorfer Werk von der Auto Union. 1962 gegründet, hat es sich zum größten Transporterwerk der heutigen Mercedes-Benz Group AG entwickelt. Bis heute wurden am Standort mehr als 4,9 Millionen Fahrzeuge produziert. Seit 1995 laufen hier die geschlossenen Baumuster des Mercedes‑Benz Sprinter vom Band, seit Ende 2019 auch der eSprinter. Innovation und Qualität zählen wie am ersten Tag zu den Markenzeichen des Werks.

„Ich gratuliere dem Werk und der Mannschaft ganz herzlich zum 60. Geburtstag – einem ganz besonderen Jubiläum. Das Werk Düsseldorf ist von jeher eine tragende Säule in unserem weltweiten Produktionsverbund. Mit dem Start der eSprinter-Serienproduktion Ende 2019 hat das Team dies einmal mehr bewiesen“, sagt Dr. Ingo Ettischer, Leiter Produktion bei Mercedes-Benz Vans.

„Auch die Landeshauptstadt Düsseldorf gratuliert dem Mercedes‑Benz Werk Düsseldorf ganz herzlich. Seit Jahrzehnten stehen wir in einem sehr guten Kontakt zum Werk und konnten das Unternehmen gerade in den letzten Jahren bei der Werkserweiterung unterstützen, um den Standort weiter zukunftsfähig aufzustellen”, sagt der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Werks und von Mercedes‑Benz Vans leistet die Belegschaft. Michael Hellmann, Standortverantwortlicher des Mercedes-Benz Werks Düsseldorf: „Dieses Jubiläum wäre ohne unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht denkbar.“

Für die nächste Generation des eSprinter, die ab der zweiten Jahreshälfte 2023 hier gebaut wird, werden in Düsseldorf rund 50 Millionen Euro investiert. Das Werk Düsseldorf setzt konsequent auf Nachhaltigkeit: Ab 2022 wird das Werk auf eine CO2‑neutrale Produktion umgestellt.

Dazu werden Emissionen wo irgend möglich vollständig vermieden und konsequent reduziert, zum Beispiel durch neue Mobilitätssysteme wie einen On-Demand-Werk-Shuttle, fahrerlose Transportsysteme und Flurförderzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Darüber hinaus ist es erklärtes Ziel, beim Bezug von Strom vollständig zu regenerativen Quellen zu wechseln.

Ein weiteres Beispiel: Bereits seit 2012 ist das Werk eine papierlose Fabrik, das heißt Tablets ersetzen Papiere für alle Informationen und erforderlichen Dokumentationen im Produktionsdurchlauf. All diese Maßnahmen ergänzen sich und tragen dazu bei, die selbst gesetzten, ambitionierten Ziele schnell zu erreichen und damit einen umfassenden Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Mercedes‑Benz bekennt sich klar zum Pariser Klimaschutzabkommen. Die Serienproduktion des eSprinter, beheimatet im Werk Düsseldorf, leistet dazu seit Ende 2019 einen wesentlichen Beitrag. Rund 330 Millionen Euro hat Mercedes-Benz Vans in Summe in die Modernisierung und den technischen Ausbau für die neue Antriebsvariante investiert.

Seit der Entscheidung, den eSprinter in Düsseldorf zu bauen, hat sich das Werk zum Kompetenzzentrum für Elektroantriebe entwickelt und das notwendige Know-how aufgebaut. Bis heute wurden bereits mehr als 2.800 Beschäftigte für den Umgang mit Hochvolttechnologie und für die Montage dieser qualifiziert.

Mit rund 700.000 Quadratmetern Fläche – darin Rohbau, Lackierung und Montage – ist es das weltweit größte Mercedes‑Benz Transporterwerk. Der konsequente Einsatz von neuen Technologien und Fertigungsmethoden sowie deren konsequente Erprobung kommen dem gesamten Produktionsnetzwerk von Mercedes‑Benz Vans zugute.

60 Jahre Transporter aus dem Hause Mercedes‑Benz, darunter die Transporter-Ikone Sprinter und genauso historische Legenden wie etwa der ‚Bremer‘ und der ‚Düsseldorfer‘ sowie der legendäre O 319. omnibus.news wünscht alles Gute! (Mercedes-Benz/PM/Sr)

 

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