Baden-Württemberg macht den Rettungschirm mit 40 Mio. Euro für die Bustouristik auf. Foto: omnibus.news

Als bislang erstes und einziges Bundesland will Baden-Württemberg die Busunternehmen konkret mit Finanzmitteln unterstützen. Im Rahmen der Corona-Soforthilfen II sind 200 Millionen Euro für den ÖPNV und 40 Millionen Euro für die Bustouristik vorgesehen. Dies teilen die Regierungsfraktionen Grüne und CDU in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. „Das ist eine sehr gute Nachricht“, betont WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber. Der Verband Baden-Württembergischer Busunternehmer ist seit Beginn der Coronakrise in ständigem Austausch mit den Verantwortlichen in Land und Bund. „Die 40 Millionen Euro für die Bustouristik ist die Summe, die der WBO gefordert und erkämpft hat“, so Dr. Weber. „Diese Soforthilfe wird von den baden-württembergischen Busunternehmen, die seit 16. März mit dem Busreiseverbot gleichsam einem Berufsverbot unterliegen, jetzt schnell benötigt. Die Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand.“ Nun gelte es, bundesweit einheitliche Regelungen für eine Aufhebung des Busreiseverbotes zu erlassen. Für den ÖPNV sieht das Land 200 Millionen Euro vor. „Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt zur Stabilisierung und damit Existenzsicherung der privaten Busunternehmen“, erklärt Dr. Witgar Weber. „Allerdings“, ergänzt der WBO-Geschäftsführer, „müssen diese Mittel durch Leistungen des Bundes ergänzt werden, um die Unternehmen und damit einen leistungsfähigen ÖPNV auch langfristig zu sichern.“ (WBO/PM/Schreiber)

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