Bern hat neue Trolley-Doppelgelenkbusse von Hess in Dienst gestellt. Foto: Hess

In der Schweizer Hauptstadt Bern sind neue Doppelgelenkbusse in Dienst gestellt worden. Bernmobil hat die insgesamt 14 Linienbusse mit einem innovativen elektrischen Antriebskonzept bestellt. So ist u.a. ein Energiespeicher, welcher das elektrische Fahren auch ohne Oberleitung partiell ermöglicht, mit an Bord. Die Außmaße der neuen Doppelgelenkbusse sind imposant: Mit 24,7 Metern Länge und vier Achsen ist Platz für 100 Passagiere. Zum Vergleich: Die normalen Gelenkbusse von Bernmobil haben eine Achse weniger, sind “nur” 18 Meter lang und bieten 75 Personen Platz. Die Resonanz der Fahrgäste seien positiv, wie Rolf Meyer als Bernmobil-Sprecher sagt. Bernmobil musste für den Einsatz mehrere kleinere Anpassungen an der Infrastruktur vornehmen. So mussten beispielsweise im Haltestellenbereich die Markierungen angepasst werden. Die neuen Doppelgelenktrolleybusse sind identisch mit den neuen Gelenktrolleybussen, die seit Ende 2017 bei Bernmobil im Einsatz sind. Die Gelenkbusse gewinnen aber die Bremsenergie nicht zurück und können nicht ohne Draht fahren. Weitere sieben Doppelgelenkbusse werden im Verlauf des nächsten Jahres ausgeliefert. Bernmobil bei der Hess AG zudem noch vierzehn normale Gelenkbusse bestellt. Die Neubeschaffung von insgesamt 28 Fahrzeugen lassen sich die Schweizer Eidgenossen rund 34 Millionen Franken kosten.

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