GTT Präsident und CEO Walter Ceresa, Sergio Chiamparino, Präsident der Region Piemont und Isbrand Ho, Managing Direktor BYD Europe. Foto: BYD

Die ersten drei Elektrobusse für Turin sind da. Die Italiener haben bei Build Your Dreams (BYD) insgesamt 23 Elektrobusse bestellt. Die Elektrobusflotte von Gruppo Torinese Trasporti (GTT) ist somit auf insgesamt 20 Fahrzeuge aufgestockt worden, nachdem zuvor nur 16 K12 bestellt worden waren. Die drei restlichen Elektrobusse werden in Novaro zum Einsatz kommen, der zweitgrößten Stadt der Region Piemont. Wie bei anderen Bestellungen, so begleitet BYD die Elektrobusse mit Serviceleistungen über die nächsten zehn Jahre. Isbarand Ho, der das europäische Geschäft von BYD verantwortet, sieht die Richtung der Chinesen und das Engagement vor Ort als perfektes Timing an, man sei mit den BYD-Elektrobussen und den beiden neuen Fabriken in Europa zur richtigen Zeit am richtigen Ort. „Wir freuen uns, dass die Abverkäufe in Europa sich so positiv entwickeln“, erklräte Isbrand Ho. Und weiter: „Da BYD mit Abstand der weltweit größte Hersteller von emissionsfreien, reinen Elektrobussen ist, bieten wir natürlich alle Gefäßgrößen an – vom Linienbus über den Gelenkbus bis hin zu Doppeldeckern sind unsere Elektrobusse schon jetzt weltweit in Metropolen erfolgreich im täglichen Einsatz.“ BYD bietet für seine Elktrobusse eine 12-Jahres-Garantie für die Akkus. Und auch die Betriebskosten seien, Dank der BYD-eigenen Radnabenmotoren und des regenerativen Bremssystems, die wohl niedrigsten Life-Cycle-Kosten für einen Elektrobus, verspricht BYD.

23 Elektrobusse liefert BYD und stellt damit die erste große Elektrobusflotte in Italien auf die Räder. Foto: BYD

Elektrobusse in Turin sind nichts Neues: Seit 2002 sind die Nord-Italiener elektrisch unterwegs: GTT zog vor fünf Jahren bereits eine positive Bilanz über die Anwendung von Elektrobussen im Alltagsbetrieb. Die Busse in Turin fuhren zuverlässig 200 Kilometer am Tag, ohne dass sie länger zum Laden stehen bleiben oder in das Depot müssen. Die Fahrzeuge nutzen ein Energieübertragungssystem, das durch magnetische Resonanzkopplung funktioniert. Das System besteht aus zwei Hauptkomponenten: einer Primärspule, die über einen Einspeisekonverter mit dem Stromnetz verbunden ist, und einer Abnehmerspule, die in den Unterboden des Fahrzeugs integriert ist. Die Technologie gewährleistet eine berührungslose, automatische und effiziente Stromübertragung, wie GTT mitteilt. Mit den jetzt angeschafften Bussen von BYD sei man völlig unabhängig und könnte sie überall einsetzen, so die Italiener.

Ein Elektrobus in Turin mit kabellosem Batterieladesystem. Foto: omnibus news

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