Van Hool wird 21 neue Wasserstoffbusse auf Basis des A330 bauen.

Van Hool wird 21 neue Wasserstoffbusse auf Basis des A330 bauen.

„Wir haben jetzt seit fast 10 Jahren Erfahrung mit Wasserstoffbussen. Derzeit sind 49 Wasserstoffbusse in Betrieb, davon 27 in Europa und 22 in den USA. Die unschätzbaren Erfahrungen, die wir hierbei gemacht haben, werden uns bei der Entwicklung einer neuen Generation an Wasserstoffbussen im Rahmen des 3Emotion-Projekts zugutekommen. Solche Fahrzeuge mit einem hohen Mehrwert sind von unschätzbarer Bedeutung für unsere Niederlassung in Koningshooikt”, sagte Filip Van Hool. Der belgische Bushersteller leitet das Konsortium des 3Emotion-Projektes. Der Name ist ein Akronym aus „Environmentally Friendly, Efficient, Electric Motion“. Insgesamt sind es 14 Partner, zu denen Öffentliche Verkehrsunternehmen, Wissenseinrichtungen, Infrastrukturbetriebe und andere Industrieunternehmen zählen: Dantherm Power AS (DK), Air liquide Advanced Technologies (F), Cotral SpA (I), Communauté urbaine de Cherbourg (F), Hydrogen, Fuel Cells and Electro-Mobility in European Regions (BE), Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives (F), Regione Lazio (I), Vlaamse Vervoersmaatschappij De Lijn (B), Provincie Zuid-Holland (NL), London Bus Service Ltd (VK), Rotterdamse Elektrische Tram NV (NL), WaterstofNet vzw (B), FIT Consulting SRL (I) und Van Hool NV (B). Gemeinsam werden sie mit Unterstützung der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren 21 wasserstoffangetriebene Linienbusse in London, Rom, Rotterdam, Cherbourg sowie in Flandern auf die Straße bringen und Tankstellen errichten. Ziel des Projektes ist Senkung des CO2-Ausstoßes und anderen Schadstoffen (wie Feinstaub und NOx). Außerdem wollen die Projektpartner zeigen, dass man schon heute öffentlichen Personenverkehr ohne Emissionen darzustellen kann, wenn man dafür erneuerbare Energiequellen nutzt. Gleichzeitig wollen sie auch ökologische Jobs in den Mitgliedsstaaten schaffen. Van Hool wird zwei neue Wasserstoffbusse entwickeln: Neben einem Solowagen ist auch ein Gelenkbus geplant. Das Projekt hat einen Wert von insgesamt 41,8 Mio. Euro. Die Europäische Kommission übernimmt davon einen Anteil von 15 Millionen Euro.

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