Qbuzz fährt elektrisch: 160 Elektrobusse wurden für den Einsatz in Städte und im Überlandverkehr bestellt. Foto: Qbuzz

Qbuzz, als ÖPNV-Betreiber in den niederländischen Provinzen Groningen und Drente aktiv, hat 160 Elektrobusse bestellt. 43 davon wird VDL liefern, wie heute Morgen schon auf omnibus.news zu lesen war. Die nächsten 60 Elektrobusse liefert Ebusco, Heuliez baut die restlichen 55. Bis zum Jahresende  werden die neuen 160 Stromer ihren Betrieb bei Qbuzz aufgenommen haben. Hinter Qbuzz steht heute mit Ferrovie dello Stato Italiane die staatliche Eisenbahngesellschaft Italiens. Qbuzz, 2008 gegründet, gehörte bis vor zwei Jahren zu 100 Prozent den Nederlandse Spoorwegen. Nun sind die Italiener mit Qbuzz in Holland auf Erfolgskurs, denn immer mehr Konzessionsgeber entscheiden sich für lokal emissionsfreie Elektrobusse bei der Ausschreibung der Linien. Der Auftragswert für die 160 Elektrobusse beläuft sich nach Angaben von Qbuzz auf fast 100 Millionen Euro. Die Elektrobusse sind bedarfsorientiert bestellt worden: So liefert Ebusco den Ebusco 2.2 mit bis zu 400 km Reichweite für den Nahverkehr. Die Elektrobusse von VDL und Heuliez sind primär für den Einsatz auf städtischen Linien gedacht. Voller Stolz merken die Verantwortlichen bei Qbuzz an, dass mit diesem Auftrag der Fuhrpark zum Jahresende zur Hälfte aus Elektrobussen bestehen würde. Bis 2030 will Qbuzz mit einer Flotte vorfahren, die zu 100 Prozent CO2-frei ist. Neben Elektrobussen wird Qbuzz auch auf wasserstoffbetriebene Linienbusse setzen, 32 Wasserstoffbusse sind schon im Fuhrpark. Der Qbuzz-Geschäftsführer Gerrit Spijksma sagte, dass damit die größte Elektrobus-Flotte Europas im Norden Hollands fahren werde. Biher hatte Amsterdam mit 100 Elektrobussen die meisten Stromer im täglichen Einsatz.

Den neuen Ebusco 2.2 hat Qbuzz gleich 60x bestellt. Foto: Schreiber

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