
„Die neuen Elektrobusse verbinden innovative Technik mit hoher Sicherheit und bieten ein Plus an Komfort für unsere Fahrgäste“, so Werner Overkamp, Geschäftsführer der STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH. Foto: STOAG
Die STOAG aus Oberhausen treibt den Ausbau der Elektrobus-Flotte voran: Diesmal sind es 16 BYD-Elektrobusse des Baumuster B12b, die Einzug in den Fuhrpark gehalten haben. „Die neuen Elektrobusse verbinden innovative Technik mit hoher Sicherheit und bieten ein Plus an Komfort für unsere Fahrgäste“, so Werner Overkamp, Geschäftsführer der STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH im Rahmen der BYD-Premiere. Damit fährt nun rund jeder vierte Linienbus der STOAG elektrisch: 35 von 146 Fahrzeugen haben einen BEV-Antrieb.
Bislang stieg die STOAG allerdings nur bei den Solo-Fahrzeugen auf einen batterieelektrischen Antrieb um. Alle 59 Gelenkbusse fahren aktuell immer noch mit einem Dieselantrieb. Doch auch das soll sich ändern. Noch 2026 möchte die STOAG nach eigenen Angaben nun sieben elektrische Gelenkbusse in Betrieb nehmen. Die liefert VDL, die STOAG hat sich für das neueste Modell der Citea-Baureihe entschieden. Die STOAG betont, dass die Elektrobusse des Unternehmens jeweils im Rahmen offener, europaweiter Ausschreibungen eingekauft würden.
Bewertet würden dabei unter anderem Wirtschaftlichkeit, Lebenszykluskosten, Umweltaspekte und auch die Lieferfähigkeit. Den Zuschlag erhalte dann jeweils das wirtschaftlichste Angebot, so die STOAG. Auch zukünftig stünden laut STOAG neue Elektrobusse im Fokus: Wie viele anschafft werden könnten, hänge nach Aussage des Verkehrsbetriebs von Fördermitteln ab. So sollen 2028 dann 22 Solo- und 9 Gelenkbusse mit Elektroantrieb beschafft werden, wenn diese entsprechend gefördert werden. Noch stehe aber nicht fest, ob der Bund die Anschaffung unterstützen werde. (STOAG/WAZ/PM/Sr)