Der Eurobus 2.0 Solowagen. Foto: Eurabus

Der in Berlin ansässige Elektrobus-Hersteller Eurabus hat nach eigenen Angaben die Marke von 1.000 verkauften Elektro-Bussen überschritten. Insgesamt wurden bisher Lieferverträge für über 1.400 Elektrobusse abgeschlossen. Der Eurabus 3.0 in Leichtbauweise und reichweitenstarkem Batteriekonzept wird zukünftig in Aserbaidschan, Kasachstan und Lateinamerika fahren. Derzeit verhandeln die Verantwortlichen der Eurabus GmbH mit weiteren Kunden in Europa, Südamerika und auch dem Nahen Osten. Immer im Fokus ist dabei das Thema Reichweite. Der Solowagen mit einer Länge von 12 Metern kann bis zu 400 Kilometer weit rein elektrisch fahren, der 18 Meter lange Gelenkbus schafft nach Aussagen des herstellers theoretisch sogar bis zu 650 Kilometer. In Aserbaidschan sollen laut Eurabus 500 Elektrobusse eingesetzt werden. Die Produktion der ersten Busse startet gegen Jahresende. Ganze 700 Fahrzeuge werden nach Kasachstan geliefert, so Eurabus. Das Beschaffungsprogramm erstreckt sich dabei über drei Jahre. Die größte kasachische Stadt Almaty hat dabei dem Smog den Kampf angesagt und baut zunächst ein Busdepot für 500 Elektrobusse. Der Partner in Kasachstan hatte zunächst auch Dieselbusse bestellt, nach einer Intervention der Stadtverwaltung dann aber komplett auf Elektrobusse die Bestellung verändert. Eurabus ist eine Tochtergesellschaft der Euracom Group GmbH. Ein Elektrobusprojekt wurde schon ab 2009 eigenständig in der Muttergesellschaft geführt, 2012 fuhr der erste Elektrobus vor und kam in Pinneberg zum Einsatz. Mit den dort gesammelten Erfahrungen startete dann die Serienfertigung des Solobusses, jetzt ist die 3. Generation von Eurabus bereits auf der Straße und um einen Gelenkbus, der auch rein elektrisch fährt. erweitert worden

 

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