Marcopolo liefert 130 Torino-Stadtbusse mit BioSafe-Lösungen nach Angola. Foto: Alaniz

Die Torino-Stadtbusse haben u.a. einen “Spuckschutz”. Foto: Alaniz

Der weltweit aktive brasilianische Bushersteller Marcopolo meldet den Verkuf von 130 Stadtbussen nach Angola. Das afrikanische Land ist das erste auf dem Kontinent, das Busse mit entsprechenden BioSafe-Aussattungen erhält, so sitzt beispielsweise der Fahrer hinter einer Kunststoff-Scheibe, die, ähnlich wie in Deutschland, die Verteilung der frei im Raum schwebenden Aerosolen zwischen Fahrgast und Faher – und damit auch die Tröpfchen bremsen soll, den man eventuell beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgesetzt ist. Diese Zusatzausstattung ist ein Teil der BioSafe-Produkte, die die Brasilianer aktuell anbieten, um weltweit die Mobilität mit Omnibussen zu gewährleisten. Die Omnibusse der Torino-Baureihe liefern in Echtzeit Sandort und freie Kapazitäten an die Verkehrsleitzentrale, die so noch effiktiver das Betriebsmanagement samt Wartung der Fahrzeuge managen kann. „Dies ist der erste für den afrikanischen Markt abgeschlossene Marcopolo BioSafe-Lösungsvertrag, der zeigt, dass die neuen Standards für Sicherheit, Wohlbefinden und Gesundheit von Passagieren und Benutzern erhalten bleiben und als neuer Parameter übernommen werden“, erklärt André Armaganijan , Direktor für Strategien und internationales Geschäft. Basis der 130 Stadtbusse ist ein Fahrgestell von Volkswagen, mit Aufbau misst der Torino für Angola dann 10,5 Meter. In den letzten drei Jahren hat die Partnerschaft zwischen Marcopolo und Asperbras über 600 Einheiten auf den angolanischen Markt gebracht und den städtischen und öffentlichen Straßenverkehr im Land weiter gestärkt, wie die Brasilianer im Zusammenhang mit dieser Meldung anmerken. Der Export von 130 Torino-Bussen nach Angola ist das dritte Geschäft außerhalb Brasiliens, bei dem Omnibusse mit BioSafe-Lösungen verkauft wurden. Im Juni wurden nach Argentinien erste Doppeldecker der Paradiso-Baureihe ausgeliefert, die in der Bordtoilette  ein ultraviolettes Licht zur Desinfektion sowie antibakteriellen Vorhängen und Abdeckungen an den Sitzen und Geräte mit Händedesinfektionsmitteln an den Zugangstüren haben. Im Juli folgte die Auslieferung von Paradiso-Doppeldeckern nach Chile, die auch diese BioSafe-Lösungen erhielten. (Marcopolo/Asperbras/PM/Schreiber)

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