Solaris zeigt auf dem UITP Summit 2019 in Stockholm den Urbino hydrogen. Foto: Schreiber

In einer Ausschreibung, die von der In-der-City-Bus, die für die Mobilität in Frankfurt sorgt, durchgeführt wurde, erhielt Solaris Bus & Coach den Zuschlag für die Lieferung von 13 Wasserstoffbussen. „Städte sind für 60% der CO2-Emissionen verantwortlich, es ist daher äußerst wichtig, dass Technologien, die in jedem Bereich des Stadtlebens eingesetzt werden, einschließlich im öffentlichen Verkehr, „immer grüner“ werden. Wir sind stolz darauf, dass die von uns angebotenen Produkte zu diesem grünen Wandel beitragen und dass sie die Lebensqualität der Stadtbewohner maßgeblich steigern. Mit Zufriedenheit beobachte ich auch ein wachsendes Interesse an Wasserstoffbussen, die unser Portfolio im Bereich Elektromobilität perfekt ergänzen“, sagt Javier Calleja, CEO von Solaris Bus & Coach sp. z o.o. Die im Urbino hydrogen eingesetzte Technologie sorgt für eine absolut umweltfreundliche Fahrt dank der Versorgung mit elektrischer in einer Brennstoffzelle erzeugter Energie (mit einer Leistung von 70 kW). Die einzigen Nebenprodukte der dort stattfindenden chemischen Reaktion sind Wärme und Wasserdampf. Die elektrische Energie wird in der umgekehrten Elektrolyse erzeugt und dann dem Antrieb direkt zugeführt. Der Antrieb besteht aus einer Achse mit E-Motoren. Darüber hinaus wird jeder Bus mit einem zusätzlichen Energiespeicher ausgestattet, d. h. mit einer Solaris High Power-Batterie. Der für den Antrieb notwendige Wasserstoff wird gasförmig in den auf dem Dach platzierten Tanks gespeichert. Wasserstoffbusse sind keine Zukunftsmusik mehr. Die ersten Urbino hydrogen verkehren bereits auf den europäischen Straßen und einige Dutzend weitere Einheiten dieser Art wurden schon von Betreibern aus Deutschland, Italien, Österreich und den Niederlanden bestellt. Marktprognosen zufolge werden wasserstoffbetriebene Busse bis 2030 einen wesentlichen Teil der europäischen Busflotte ausmachen. (Solaris/PM/Sr)

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