Zum Jubiläum ein Skyliner mit goldener Folierung. Foto: MAN

Itabus bietet Snacks und Getränke an Bord über Automaten an. Foto: Itabus

Itabus meldet hetzt die Inbetriebnahme des 100. Fernbusses. Das Jubiläumsmodell ist nach eigenen Aussageb ein besonderer Skyliner von Neoplan: Optisch unverkennbar ist das goldene Band und der goldene Name samt Logo, statt auf eine Kombination aus Rot und Silber darf es zum Geburtstag eben etwas ganz Besonderes sein. Der Doppeldecker ist der jüngste in einer Reihe von 30 neuen Bussen, die den Fuhrpark ergänzen.

“Bei solchen Anlässen spricht man normalerweise mit großem Stolz über das Erreichen eines wichtigen Meilensteins”, sagte David Siviero, Head of Sales & Product Bus bei Man Truck & Bus Italia, “aber in diesem Fall wurde viel mehr erreicht, und es ist nur richtig, dies zu unterstreichen. Der 100. Neoplan Skyliner stellt den ersten Schritt eines Rahmenvertrags über 300 Busse dar, den MAN Italia mit Itabus abgeschlossen hat.

Es handelt sich also um einen ersten Schritt, hinter dem jedoch eine ganze Reihe von Herausforderungen stehen, die bewältigt werden mussten, und es war nicht selbstverständlich, dass dies geschehen würde. Ich möchte Sie nur daran erinnern, dass wir, als wir beschlossen, auf das damalige Start-up zu setzen, mitten in einer Pandemie steckten, mit all den Problemen, die dies für den Personenverkehr mit sich brachte.

Darüber hinaus waren die Anforderungen von Itabus an den Service höher als in der Branche üblich, was einen weiteren qualitativen Sprung in unserem Assistance-Netz erzwang – alles Herausforderungen, die wir mit Bravour gemeistert haben und die es mir heute erlauben zu sagen, dass kein anderer Betreiber in der Lage ist, das zu gewährleisten, was wir bei Itabus aufgebaut haben und garantieren.

Der Erfolg des Itabus-Angebots, den dieses 100. Fahrzeug bestätigt, ist also ein Erfolg unserer Partnerschaft. Nicht nur als Bushersteller, sondern auch als Service- und Wartungsdienstleister haben wir uns der Herausforderung gestellt. Zum einen hat sich die Zuverlässigkeit des 13 m langen MAN Lion’s Coach und des 14 m langen Neoplan Skyliner voll bestätigt, zum anderen haben Tausende von Fahrgästen ihren Komfort zu schätzen gewusst.

Andererseits genügt es zu erwähnen, dass die routinemäßigen Wartungsarbeiten sehr detailliert organisiert sind, mit Terminen, bei denen sowohl die Ankunfts- als auch die Abfahrtszeiten des Busses festgelegt und Wochen im Voraus geplant werden. Auch die minutengenaue Verwaltung von Ersatzteil-Lieferzeiten und viele andere Aspekte haben dazu geführt, den Standard unserer Dienstleistungen weiter zu erhöhen.

Ein Teil des Verdienstes gebührt dem MAN-Servicenetz, unseren MAN-Zentren, aber auch den Vertragswerkstätten, die sich zur Verfügung gestellt haben, um ein effizientes Netz zu schaffen, das einen Qualitätssprung für die gesamte Struktur gewährleistet hat. Dieser 100. NEOPLAN Skyliner ist also weit mehr als nur eine numerische Leistung, und unser Stolz, wie auch der des Itabus-Managements, ist mehr als berechtigt”.

Für den Sommer hat Itabus auch neue Verbindungen für touristisch stark frequentierte Orte vorbereitet: Ziele wie Otranto, Gallipoli, Ostuni, Rimini, Riccione, Cattolica, Senigallia, San Benedetto del Tronto und viele andere werden mit italienischen Großstädten wie Mailand, Rom und Neapel verbunden sein. Aber auch die Pendler werden nicht vergessen: Itabus führt neue Verbindungen auf Strecken wie Neapel-Salerno oder Parma-Bologna ein.

Verbindungen im Dienste der Bürger, die von hochmodernen Fahrzeugen profitieren können, die mit den höchsten Sicherheitsstandards ausgestattet sind, geräumig sind, viel Komfort bieten (z. B. WiFi 4-5G in Partnerschaft mit Tim) und nachhaltig sind (alle Itabus-Fahrzeuge werden mit Eni Diesel+ betrieben, einem Premium-Diesel, der die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen reduziert).

Vor einem Jahr haben fünf Italiener einen neuen Fernbusanbieter auf die Straße geschickt. Mit an Bord ist mit Luca Cordero Lanza di Montezemolo der Mann, der mit Italo vor 15 Jahren die erste private Eisenbahngesellschaft Italiens gegründet hat und an der Spitze von Fiat bzw. Ferrari und auch Alitalia stand. Jetzt steigt der in Italien beliebte Unternehmern zusammen mit Partnern in den Bus ein.

Insgesamt sollen 300 Reisebusse in Italien rollen, im ersten Jahr werden es aber nur 100 Fahrzeuge – das Versprechen wurde eingehalten. Nun soll das Netz und das Angebot, was sehr gut angenommen wurde, weiter wachsen. Das stilisierte Pferd der seitlichen Folierung ist sozusagen auf Trab, in italien – und sicherlich auch für Itabus – ist das Pferd ein Symbol für Freiheit und Transport.

Und weil mit Luca de Montezemolo der ehemalige Ferrari-Präsident als Investor bei Itabus mit an Bord ist, nein, das Rot der Omnibusse und das Pferd sei nicht auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin gewählt worden, wie es seitens Itabus heißt. Es sei ein landesweit sehr geschätztes Motiv und ja, im Bereich der Mobilität durchaus ein beliebtes. Mittlerweile werden 110 Orte in ganz Italien  mit den Fernbussen von Itabus miteinander verbunden.

Viele davon mit direkten Routen ohne einen Zwischenstopp. Der erste äußere Eindruck setzt sich dann mit der von Itabus georderten Innenausstattung fort: Von den 220V- und USB-Steckdosen an jedem Sitz über die 5G-Wi-Fi-Verbindung, über individuelle Ausstattungen wie einen Couchtisch bis hin zu Automaten für Snacks und Getränke sowie einer Toilette, so lässt sich die Fahrt auch ohne Zwischenstopp angenehm zurücklegen.

Auch bei MAN geht man auf Nummer sicher und wird die eingesetzten Fahrzeuge während der laufenden Betriebes im Auge behalten, um den bestmöglichen Service inklusive der nötigen Wartungsarbeiten garantieren zu können. Und für die Itabus-Fahrer gab es zudem eine entsprechende Schulung und Einweisung, damit sie die fabrikneuen Omnibusse kennenlernen und in allen Situationen sicher beherrschen.

Den Markt und seine Potentiale hat Itabus im Vorfeld mit einer Studie ermittelt und genau studiert, so werden landesweit Städte angefahren, viele davon sind aktuell nicht gut oder gar nicht an das Eisenbahnetz angeschlossen. Nicht nur zum Start will Itabus mit günstigen Fahrpreisen punkten, es werde immer Sitzplätze geben, die attrativ wären. Tickets sind bereits über die Website direkt bei Itabus buchbar, über die App und auch beim Tabakhändler um die Ecke oder an einem der Ticketschalter von Itabus, die landesweit eingerichtet wurden. (MAN/Neoplan/Itabus/omnibus.news/Sr)

Nicht nur bei Itabus, sondern auch bei MAN setzt man auf die Überwachung und Kontrolle der Fahrzeuge im laufenden Betrieb. Foto: Itabus

Der normale Doppeldecker hat einen silbernen Pferdeschweif. Foto: MAN

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