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Komplett emissionsfrei, nahezu geräuschlos und ohne jegliches Ruckeln beim Anfahren – das sind wesentliche Markenzeichen der Elektrobusse der Hamburger Hochbahn AG. Foto: Schreiber

Mit der Innovationslinie hat die Hamburger Hochbahn ein Zeichen gesetzt. Dass in Hamburg ab 2020 nur noch Elekrtrobusse angeschafft werden sollen, ist auch nichts Neues. Noch in diesem Jahr werden weitere zehn Elektrobusse angeschafft, um der Elektromobilität ein Stückchen näher zu kommen. Und im nächsten Jahr sollen es dann noch einmal weitere 20 Elektrobusse sein. Richtig spannend wird es danach, denn der ganze Fuhrpark der Hansestadt soll 2030 rein elektrisch sein. Die Hochbahn will in 13 Jahren also 1.000 Elektrobusse auf der Straße haben. Unmöglich? Nein, denn der Hamburger Senat steht hinter der Hochbahn. „Ab 2020 wird jeder neue Bus, der in die Flotte kommt, Elektroantrieb haben“, so Christoph Kreienbaum, Sprecher der Hochbahn. Und auch die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein mit ihren 500 Bussen ziehen mit, wie eine millionenschwere Investitionin Elektromobilität zeigt. Noch ist das ein teurer Spaß, denn für einen Elektrobus gibt es zwei Dieselbusse. Die Hamburger Hochbahn geht allerdings davon aus, dass die Serienproduktion bald gestartet wird. MAN und Mercedes-Benz haben als deutsche Anbieter für die nächsten Jahre jeweils einen serienreifen Elektrobus angekündigt. „Und dann sind Elektrobusse nicht teurer als Dieselbusse“, so Kreienbaum. Nach den Plänen der Bundesregierung soll Deutschland Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität werden. Als Innovationstreiber fährt Hamburg ganz vorne mit. Hamburg betreibt seit Jahren erfolgreich den Ausbau der Elektromobilität. Gemeinsam mit der Projektkoordinierungsstelle hySOLUTIONS  setzt Hamburg ein ambitioniertes Programm für einen zügigen Umstieg auf alternative Antriebe (sowohl batterieelektrisch als auch auf Basis einer Wasserstoff-Brennstoffzelle) um.

 

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