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Der Bus gewinnt in Spanien weiter an Bedeutung, die Fahrgastzahlen steigen stetig an. Foto: Schreiber

Der Bus gewinnt in Spanien weiter an Bedeutung, wie im Zusammenhang mit der FIAA 2026 auf der Messe kommuniziert wurde: Rund 3,6 Milliarden Fahrgäste nutzen das Verkehrsmittel inzwischen jährlich. Gleichzeitig fehlen nach Angaben des Branchenverbands Confederación Española de Transporte en Autobús (Confebus) rund 6.000 Fahrer. Confebus ist der zentrale spanische Branchenverband für Unternehmen des Bus- und Reiseverkehrs und vertritt nach eigenen Angaben Unternehmen aus praktisch allen Bereichen des Busverkehrs.

Der Verband bündelt mehr als 30 regionale und fachliche Organisationen und nach eigenen Angaben mehr als 2.000 angeschlossene Unternehmen. Confebus vertritt die Interessen der Busunternehmen gegenüber Politik und Institutionen und veröffentlicht regelmäßig Branchenzahlen und Einschätzungen, unter anderem zur Flottenentwicklung und zur Bedeutung des Busses im öffentlichen Verkehr. Aber auch zum Fahrermangel: Der Bus ist in Spanien das wichtigste Verkehrsmittel im öffentlichen Personenverkehr.

Nach Angaben des spanischen Statistikamts INE entfielen 62 Prozent der Fahrten im öffentlichen Verkehr auf den Bus – insgesamt knapp 3,6 Milliarden Fahrgäste. Die steigende Nachfrage treffe allerdings auf einen zunehmenden Mangel an qualifiziertem Personal, so Confebus. Nach Angaben des Verbands fehlten in Spanien derzeit rund 6.000 Busfahrer. Besonders betroffen seien der Gelegenheits- und Reiseverkehr sowie der Busverkehr in ländlichen Regionen. 81 Prozent der spanischen Busunternehmen geben demnach an, erhebliche oder sehr erhebliche Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Fahrerstellen zu haben.

Der Personalengpass falle unglücklicherweise in eine Phase steigender Nachfrage. Confebus erwartet allein für die Sommersaison mehr als 30 Millionen Busfahrten. Gleichzeitig stehen die Unternehmen vor der Aufgabe, ihre Flotten zu erneuern und effizienter sowie emissionsärmer zu machen. Zu den zentralen Themen der Branche zählen deshalb neben der Gewinnung von Fahrpersonal die Elektrifizierung und alternative Antriebe, der Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie die Digitalisierung. Digitale Ticketing- und Bezahlsysteme, Echtzeitinformationen und Anwendungen zur Optimierung von Fahrplänen und Flotten.(Confebus/FIAA//omnibus.news/Sr)

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