Seite wählen

Zur feierlichen Werkseröffnung in Środa Wielkopolska erschienen: Landrat Ernest Iwańczuk, Jacek Bogusławski (Vorstandsmitglied der Woiwodschaft Großpolen), Solaris-Geschäftsführerin Agata Stańda, Wojciech Jankowiak (stellvertretender Marschall der Woiwodschaft Großpolen), Gemeindebürgermeister Piotr Mieloch und Schweißwerkleiter Łukasz Cierpiszewski. Foto: Solaris

Solaris legte im Geschäftsjahr 2025 weiter deutlich zu. Foto: Screenshot Solaris

„Wir investieren in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten und unseres Produktportfolios, um der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Transportmitteln in Europa und auf neuen Märkten gerecht zu werden“, so Agata Stańda, CEO von Solaris. Solaris, der polnische Bushersteller unter dem Dach der spanischen CAF Group, hat mit den Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2025 gezeigt, dass das Geschäft rund läuft: Der Branchenprimus im Segment der alternativen Antriebe meldet für 2025 in Summe 1.631 Omnibusse. 88 Prozent davon wurden mit einem alternativen Antrieb ausgeliefert, so Agata Stańda.

Solaris zählt dafür alle Hybrid-, BEV-, FCEV- und Trolleybusse, die im letzten Jahr produziert wurden. Tendenz weiter steigend, wie Agata Stańda mit einem Rückblick zeigte: 2020 lag der Anteil der alternativen Antriebe bei 44 Prozent, 2022 bei 55 Prozent, 2023 bei 82 und 2024 bei 83 Prozent. Um u.a. schneller liefern zu können, hat Solaris eine neue Produktionshalle in der Region Środa Wielkopolska eingeweiht, so  seit 1998 das Hauptschweißwerk für Stahlrahmen steht. Die Investition in die Fertigungskapazitäten sei ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie, so Solaris.

Die neu in Betrieb genommene Produktion habe eine Gesamtfläche von mehr als 7.000 m2 und ist für die Endmontage von Stadtbussen vorgesehen. Bislang wurde diese Produktionsphase ausschließlich am Stabdort in Bolechowo bei Posen durchgeführt. Künftig werde sie an beiden Standorten parallel stattfinden, so Solaris. Nicht nur in Polen, sondern auch in den USA will Solaris produzieren: schon vor zwei Jahren unterzeichnete Solaris erste Verträge über Buslieferungen der speziell für den nordamerikanischen Markt modifizierten Ableger der Urbino-Baureihe.

Um alle lokalen Anforderungen zu erfüllen, werde man auch in den USA produzieren. Agata Stańda nannte auch in diesem Zusammenhang erste Details: Man nutze dafür die Fabrik des Mutterkonzerns. Die CAF Group baut in Elmira, New York, bekanntlich schon Schienenfahrzeuge. Nun kommen noch BEV-Busse für den nordamerikanischen Markt hinzu. Zurück nach Polen: Neben der Vorstellung der neuen Produktion kündigte Solaris auch Pläne zum Bau einer weiteren Produktionsstätte an, in der ab 2029 BEV-Überlandbusse produziert werden sollen. (Solaris/PM/Sr)

Teilen auf: