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Der Aufbau für die Bus2Bus läuft… Foto: Schreiber

Die (Bus-)Welt blickt nach Berlin – nicht nur wegen der Spritpreise ..! Am kommenden Mittwoch und Donnerstag findet auf dem Messegelände im HUB27 und Halle 25 sowie Teilen des Außengeländes die Bus2Bus statt. Die deutsche Leitmesse für das Busgewerbe feiert ihren 5. Geburtstag und hat sich nicht nur national einen entsprechenden Ruf erarbeitet: 60 Busse und 100+ Sessions steheh dieses Jahr auf dem Plan. Die Bus2Bus bündelt Marktüberblick, Innovation und Praxis und schafft Orientierung für strategische Entscheidungen.

156 Aussteller aus 25 Ländern zeigen ihre Lösungen für den öffentlichen Personennahverkehr, die Langstrecke und die Bustouristik. Rund 4.000 Fachbesucher:innen werden erwartet. „Transformation braucht Orientierung und Austausch. Viele Entscheidungen, die heute getroffen werden, wirken über Jahre hinweg. Genau hier setzt die Bus2Bus an. Wir bringen Menschen zusammen, die Verantwortung tragen, und schaffen einen Raum, in dem Innovationen verglichen, hinterfragt und eingeordnet werden können“, sagt Kerstin Kube-Erkens, Direktorin der Fachmesse.

Die Branche befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Emissionsfreie Antriebe, Digitalisierung und Fachkräftesicherung stellen Unternehmen vor komplexe strategische Entscheidungen. Die Bus2Bus setzt genau hier an: als Ort, an dem sich Perspektiven bündeln, Lösungen greifbar werden und Orientierung entsteht. Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (BDO) bringt die Messe Verkehrsunternehmen, Industrie, Politik und Technologieanbieter in den direkten Austausch.

Die Aussteller decken die gesamte Wertschöpfungskette der Busmobilität ab – von Fahrzeugen über Infrastruktur bis hin zu digitalen Systemen und Services. Für Fachbesucher bedeutet das vor allem eines: Vergleichbarkeit. Technologien lassen sich nicht nur betrachten, sondern im betrieblichen Kontext einordnen. Gespräche entstehen dort, wo Investitionsentscheidungen vorbereitet werden – direkt zwischen Herstellern, Betreibern und politischen Akteure. Die Messe bringt Besucher aus ÖPNV, Langstrecke und Bustouristik zusammen.

Ein direkte Austausch entlang der gesamten Busmobilität mit 60 Omnibussen zum Anfassen werden in den Hallen und auf dem Außengelände unter realitätsnahen Bedingungen präsentiert – vom autonomen Kleinbus bis zum modernen Reisebus. Der Ansatz ist bewusst praxisnah: Fahrzeuge werden nicht isoliert gezeigt, sondern im Einsatz erlebbar gemacht. Für viele Fachbesucher entsteht genau hier der entscheidende Mehrwert – die Möglichkeit, Technologien unter realen Bedingungen zu bewerten und ihre Einsatzfähigkeit im jeweiligen Einsatzbereich einzuschätzen.

Über 100 Sessions auf vier Bühnen mit mehr als 120 internationalen Speaker greifen zentrale Branchenthemen auf – von emissionsfreien Antrieben über Digitalisierung bis hin zu neuen Betriebsmodellen und Fachkräftesicherung. Den Auftakt des Bühnenprogramms am 15. April übernimmt Fabian Westerheide. Als Autor, Investor und Keynote Speaker zählt er zu den prägenden Stimmen für Künstliche Intelligenz in Europa und gestaltet seit Jahren die Debatte um technologische Souveränität und digitale Zukunft.

In seiner Keynote beleuchtet er die strategische Rolle von KI für Wirtschaft und Mobilität und ordnet ein, welche Bedeutung eine eigenständige europäische Position im internationalen Wettbewerb hat. Dabei zeigt er auf, wie Unternehmen KI nicht nur technologisch, sondern auch strategisch nutzen können, um ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Interaktive Formate und Diskussionsrunden fördern den direkten Wissenstransfer zwischen Praxis, Technologieanbietern und Entscheidern.

Die Bus2Bus bringt auch 2026 die Branche und Politik gezielt zusammen. Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (BDO) gestaltet die Veranstaltung als ideeller Partner aktiv mit und bietet Fachbesuchern eine zentrale Anlaufstelle für Austausch zu aktuellen Branchenfragen und politischen Rahmenbedingungen. Mit der neuen Partner Stage rücken Themen in den Fokus, die direkt aus den Regionen und Betrieben kommen. In Zusammenarbeit mit den Landesverbänden werden praxisnahe Diskussionen geführt.

Ein politischer Höhepunkt ist der Besuch von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder am zweiten Messetag. Neben einem Rundgang über die Messe wird er im Rahmen des Bühnenprogramms sprechen. Auch das Bundesverkehrsministerium ist mit einem eigenen Stand vertreten. Neben technologischen Entwicklungen rückt die Bus2Bus 2026 gezielt die Menschen in den Mittelpunkt der Mobilität. Am 16. April findet erstmals der Busfahrer-Tag statt. Das neue Format richtet sich an Nachwuchs- und Quereinsteiger und macht die Bedeutung dieses Berufs sichtbar.

Der Tag beginnt mit einem Empfang auf dem grünen Teppich im Hub27 und einer gemeinsamen Tour zur Future Forum Stage. Unter dem Motto „Ohne euch rollt nichts“ würdigt die Bus2Bus Busfahrer als zentrales Element funktionierender Mobilität – und setzt damit ein klares Signal für die Zukunftsfähigkeit der Branche. Auf der Live Podcast Stage diskutieren Branchenvertreter, Mobilitätsexperten und Unternehmer aktuelle Entwicklungen im Busmarkt – live vor Publikum. Am Bus2Bus Selfie-Spot können Fachbesucher zudem Eindrücke von der Messe teilen. (MesseBerlin/PM/Sr)

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