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Pünktlich zur Mobility Move 2026 liegt das druckfrische Elektrobus-Spezial der Fachzeitschrift Der Nahverkehr der DVV Media Group in der Ausstellung aus. Foto: omnibus.news

15 Omnibusse sind in der Messehalle 2 ausgestellt. Foto: omnibus.news

Zur Einstimmung, auf was sich die Welt der (Elektro-)Busse einstellen muss, gab es heute mit dem „Forum KI & Digitalisierung“ schon ein spannendes Vorprogramm. Foto: omnibus.news

Als Publikumspremiere enthüllen die UE Studios das Self-Driving Urban E-Shuttle (SUE), Initiator Alexander Uedelhoven gewährt vorab einen kleinen Ausblick. Foto: omnibus.news

Die Mobility Move 2026 startet heute Abend mit der „Mobility Move Night“, einem Abend zum Netzwerken – es gibt nicht nur Getränke und Speisen zwischen den 15 Omnibussen der Messehalle 2, sondern auch das druckfrische Elektrobus-Spezial 2026 der Fachzeitschrift Der Nahverkehr der DVV Media Group. Mit dabei ein Artikel zum Thema „Elektrobusse aus China: Cybersicherheit oder politische Projektion?“. Die Debatte um die Cybersicherheit chinesischer Elektrobusse basiert weniger auf nachgewiesenen technischen Risiken als auf politischer Symbolik, geopolitischen Spannungen und wirtschaftlicher Konkurrenz.

Technisch sind Fernzugriffe und OTA-Updates branchenüblich und werden auch von europäischen Herstellern genutzt, ohne dass es dokumentierte Missbrauchsfälle gibt. Chinesische Busse geraten vor allem deshalb in den Fokus, weil sie sichtbare öffentliche Infrastruktur sind und europäischen Herstellern zunehmend Marktanteile abnehmen. Cybersicherheit ist wichtig, wird aber selektiv genutzt – oft als indirektes Mittel, um Abhängigkeiten und Wettbewerb aus China politisch zu adressieren. Den ganzen Artikel finden Sie im Elektrobus-Spezial 2026 auf den Seiten 27-30.

Auf der Mobility Move 2026 stehen in der Messehalle 2 mit BYD, Ebusco (wird mittlerweile komplett in China produziert) Fencer, Ikarus (CRRC aus China baut die Elektrobusse der Marke Ikarus im Reich der Mitte) und Zhongtong stellen gleich fünf Hersteller aus China ihre Elektrobusse aus. In der Messehalle 1 werden noch drei batterieelektrisch und automatisiert fahrende Shuttle präsentiert. Als Publikumspremiere enthüllten die UE Studios das Self-Driving Urban E-Shuttle (SUE). Der E-Kleinbus für acht Personen, der auf einer straßenzugelassenen 48-Volt-Skateboard-Plattform basiert, wurde vollständig in Deutschland entwickelt, so Initiator Alexander Uedelhoven.

Das Design hebt sich von der Masse ab, kein kleiner Kasten, sondern ein Fahrzeug mit Wow-Effekt – innen wie außen. Das SUE wird auf der Mobilty Move in diesem Jahr eines der Gesprächsthemen sein. Zur Einstimmung, auf was sich die Welt der (Elektro-)Busse einstellen muss, gab es heute mit dem „Forum KI & Digitalisierung“ schon ein spannendes Vorprogramm: „Vom Algorithmus zum KI-Agenten“ (Roland Zimmermann/Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm), „Die Arbeitswelt von morgen – attraktiv, intelligent, qualifiziert?“ (Lisa Gadomski/Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Paul Hemkentokrax/Aktiv Bus Flensburg) sowie „Rechtliche Grundlagen der KI-Nutzung“ (Emanuele Leonetti/VDV.

Morgen sind es dann fünf Bühnen, die neben der Fachausstellung ein erstklassiges Konferenzprogramm bieten. Die Fachforen sind die zweite Herzkammer der Veranstaltung und mehr als ein Kongressprogramm – sie sind die strukturierte Antwort der Branche auf Fachkräftemangel, Finanzierungsdruck, Klimaziele und Digitalisierungsschub. Sie bündeln die zentralen Transformationsfelder des straßengebundenen öffentlichen Verkehrs und übersetzen politische Zielsetzungen in konkrete Projekte, Technologien und Geschäftsmodelle.

So erstreckt sich das Konferenzprogramm über drei Tage, fünf Fachforen und mehr als 100 Programmpunkte. Im Mittelpunkt stehen Themen wie E-Bus und Antriebswende, Autonomes Fahren, KI und Digitalisierung sowie die Modernisierung von Infrastruktur und Betriebshöfen. VDV-Präsident Ingo Wortmann sagte zur Eröffnung: „Wir sind hier an einem Ort der Innovationen – und der Modernisierung. Die Mobility Move steht für einen Wandel, den wir als Branche gemeinsam gestalten müssen. Dass wir heute einen solchen Ansturm erleben, zeigt: Die Relevanz ist da. Wir haben die Teilnehmerzahlen innerhalb von 16 Jahren verzwanzigfacht – eine Erfolgsgeschichte ohne Beispiel. Der öffentliche Verkehr ist kein Luxus, er ist zentrale Daseinsvorsorge, Teil unserer wirtschaftlichen Basis im Land – und mehr denn je angewiesen auf Verlässlichkeit, Finanzierung und Fachkräfte.“ (VDV/omnibus.news/Sr)

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