
Das Foto zeigt ein Übungsszenario. Foto: SASA
Eine schnelle Rettung im Fall eines Falles ist wichtig. Omnibusse sind groß, eng verlastet und oft in Notfällen schwer zugänglich. Übung macht bekanntlich den Meister und erhöht die Geschwindigkeit und Präzision bei Befreiung von Fahrgästen. Richtiges Vorgehen minimiert zusätzliche Verletzungen (z. B. durch unsachgemäße Türöffnung oder Glasbruch). Um im Notfall vorbereitet zu sein, hat die SASA, der ÖPNV-Dienstleister mit Sitz in Bozen, Südtirol, zwei ausrangierte Linienbusse für Übungszwecke zur Verfügung gestellt.
In Sarntal und Schabs wurde für einen solchen Notfall geübt. Feuerwehr, der Bergrettung, das Rote Kreuz, das Weiße Kreuz und die Polizei waren beteiligt, wie das beteiligt waren, wie die SASA mitteilt. Im Notfall sei der Bus ein Labyrinth: Sitze, Gänge, Fenster, sie bildeten einen komplexen Raum, der nur mit guter Vorbereitung zu bewältigen sei. Technische Herausforderungen können in Ruhe besprochen und erprobt werden: Bedenken wie Luftdruck, Brandgefahr, Stabilisierung des Fahrzeugs, Glasrettung, Türen- bzw. Notausgänge müssen im Ernstfall beherrscht werden.
Gezielte Übungen würden helfen, so die SASA, Panik zu erkennen, Passagiere sicher zu betreuen und schnell zu evakuieren. Und der gezielte Zugriff auf Anschlusssysteme helfe auch, das Üben trainiere den Zugang zu Batterien, Kraftstoffsystem, Elektronik und Hydraulik, damit jeder Handgriff sitzt und Risiken minimiert werden können. Und: Ein regelmäßiges Training sorge auch dafür, dass Eingriffe den aktuellen Normen und Vorschriften entsprechen würden. Die zwei ausgemusterten Linienbusse ermöglichten den Rettungskräften unter realitätsnahen Bedingungen zu üben. (SASA/PM/Sr)