Seite wählen

Aktuell ist der Jubiläumsbus nur ein computergeneriertes Bild, der Modellbus soll im Sommer an den Fachhandel ausgeliefert werden. Foto: SIKU

Busfans aufgepasst: Siku feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag – herzlichen Glückwunsch! Zum Jubiläum gibt es einen Modellbus, keine Frage! Zum 100. Geburtstag gibt es einen ganz besonderen Modellbus, keine Formneuheit, aber dafür limitiert: Unter der Artikel-Nr. 3739 wird im Maßstab 1/55 der bekannte MAN-Gelenkbus als Timeline erscheinen: Auch wenn es kein großes Vorbild bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft gibt, der für das Jubiläum wirbt, der 40 cm lange Modellbus mit grauer Karosserie samt blauer Banderole im unteren Bereich sowie rotem Dach lässt die Geschichte von Sieper sozusagen Revue passieren: Ausgeählte Jahre sind als Stationen mit den entsprechenden Produkten oder Ereignissen auf der Seitenwand mit einzelnen Bildzeichen ergänzt dargestellt. Unter den Modell-Neuheiten des Jahres findet sich kein neuer Modellbus, auch wenn ein Elektrobus oder ein autonomer Shuttle durchaus im Jubiläumsjahr hätten sein können, oder? Dafür sind nach wie vor noch zahlreiche Modellbusse unterschiedliche Größe und Machart im Angebot, es beginnt ganz klein mit einem Linienbus, einem amerikanischen Schulbus und einem Reisebus-Doppeldecker, wird im etwas größeren Maßstab mit einem Linien-Gelenkbus und Reisebushochdecker sowie Berliner Linien-Doppeldecker fortgeführt, um dann in 50-facher Verkleinerung mit einem Linien-Solobus und -Gelenkbus sowie Reisebus und in 1/55 einen amerikanischen Schulbus die Klassiker anzubieten. Lobenswert: In der Siku-World gibt es ein Haltestelle-Set mit Gebäude und Minibus auf Sprinter-Basis. Richard Sieper gründet 1921 – mit Beginn der Inflation – ein Gießereiunternehmen in Lüdenscheid, der Ursprung der heutigen Sieper Gruppe. Es beginnt die Fertigung von Konsumgüterartikeln, beispielsweise Bestecke aus Aluminium und Aschenbecher. Sieper beginnt die Entwicklung und Fertigung von neuen Produkten aus zu dieser Zeit weniger bekannten thermoplastischen Kunststoffen. 1950 meldet das Unternehmen Anmeldung das Markenzeichen SIKU (SIEPER KUNSTSTOFFE) an. SIKU gehört in diesem Jahr auch zu den Ausstellern der 1. Nürnberger Spielwarenmesse und zeigt dort erstmalig Spielwaren aus Kunststoff (u. a. ein Feuerwehrauto). In den Folgejahren wird das Spielwarensortiment immer weiter ausgebaut. 1963 beginnt eine neue Ära, denn erstmals produziert SIKU auch Spielzeugmodelle im Zinkdruckgussverfahren aus Metall. Der Start erfolgte mit 16 Modellen. 1970 erscheint das neue Corporate Design, die Farben Violett, Magenta und Orange werden sukzessive auf allen Verpackungen und Medien umgestellt. 1984 übernimmt das Lüdenscheider Familienunternehmen das traditionsreiche Firma Wiking Modellbau GmbH & Co KG. 1995 wird ein zweiter Produktionsstandort in Złotoryja, Polen, eröffnet. Das Werk unterstützt die Produktion in Lüdenscheid in den Bereichen Bedruckung, Montage und Verpackung. Vor Ort in Lüdenscheid wird ein Hochregallager mit über 6.000 Paletten und damit Platz für Millionen von SIKU Spielzeugmodellen in Betrieb genommen. 2007 dann der Sprung ins Reich der Mitte: Die Nachfrage an SIKU Spielzeugmodellen wächst auf der ganzen Welt. Um dieser gerecht zu werden, wird nun zusätzlich auch in China mit einem eigenen Werk produziert. 2012 wird direkt am Hauptsitz in Lüdenscheid hat die große SIKU // WIKING Modellwelt eröffnet. Hier erwartet die Besucher auf 500m² SIKU und WIKING pur mit über 3.500 Modellen.  (Siku/PM/Sr)

SIKU legt zum 100. Firmen-Geburtstag einen limitierten Jubiläumsbus auf. Foto: SIKU

 

Teilen auf: